Liebeserklärung

Man liebt eine Frau , man liebt sein Kind oder sein Auto und dann gibt es noch ein paar Leutchen die lieben ihre Kamera . Früher schleppte ich tonnenschwere Spiegelreflexausrüstungen mit mir herum , der Motor stand immer auf Vmax , ich fotografierte in Zeit/Blendenautomatik und war eigentlich zufrieden . Doch eines Tages legte ich mir eine Fuji X100 zu . Sie war wunderschön , klein und hatte eine Festbrennweite . Während man durch den Sucher schaute konnte man die  Belichtungszeit über ein Rädchen einstellen , den Blendenwert änderte man am Objektiv und jede Änderung sah man sofort live im elektronischen Sucher (sofern dieser eingestellt war) . Einziges Problem , sie war langsam , sehr sogar .

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Doch bedingt durch dieses Problemchen änderten sich auch meine Art zu fotografieren , immer öfter blieb die Spiegelreflex zu hause und ich zog mit der Fuji los .

Krankheitsbedingt verkaufte ich 2013 in einer Nacht- und Nebelaktion meine komplette Spiegelreflexausrüstung und stürzte mich voll in das Abenteuer Fuji .

Andreas Weise

Andreas Weise

Eins war mir aber klar , die Sportfotografie war nun für mich Geschichte . Auch änderte sich die Art zu fotografieren , ich nahm fortan alle Einstellung manuell vor , der Motor steht fast nur noch auf Einzelbild und ich nutze bevorzugt Festbrenner .

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Heute ist meine Lieblingskombi die Fuji X Pro 1 mit dem Fujinon XF 23/1.4 und die Fuji X-T1 mit dem XF 56/1.2 .

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Als Immerdabeikamera nutze ich die Fuji X-E2 mit dem XF18/2 und für Architekturaufnahmen das Zeiss Touit 12/2.8 .

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Für Reportage und Sport nutze ich das 18-55/2.8-4.0 und das 55-200/3.5-4.8 . Diese Linsen sind über jeden Zweifel erhaben und führen viele Bestenlisten diverser Fachmagazine an .

Es hätte auch die Leica M9 oder Monochrome werden können , doch gibt es da zwei große Nachteile für mich , Nummer 1 natürlich der Preis und Nummer 2 der fehlende Autofokus . Auch Sony´s neue Systemkameras der Alpha 7 Reihe waren sehr verlockend , schon wegen den geilen Zeiss Linsen , doch auch hier hielt mich der Preis davon ab .

Was soll ich zum Schluss noch sagen , ich fühle mich angekommen zu sein .

Vorteile Fuji :

  1. Aussehen
  2. Aussehen
  3. Bildqualität
  4. Gewicht
  5. Bedienung
  6. Objektive
  7. massive Bauweise
  8. kürzeste Belichtungszeit 1/32000 Sek.
  9. leiser elektr. Verschluss
  10. Tuningzubehör

Nachteile Fuji :

  1. Akkulaufzeit
  2. Autofokus (Sport- und Bewegtfotos)
  3. Belichtungskorrektur verstellt sich leicht
  4. immer mehr Fotografen erkennen die Vorteile 😦

Ach so , wer Fehler findet darf sie behalten , ist ja Weihnachten .

 

6 Fragen

Wie ist dein fotografischer Werdegang ? Sonnenuntergang

  1. erste Erfahrungen im Fotolabor während meiner Lehrzeit 1984
  2. mit erscheinen der Canon 50E erste Spiegelreflex zugelegt
  3. es folgten EOS 10,100,5,1,1n
  4. ca. 2000 wechselte ich ins Mittelformat Zenza Bronica ETRSi , eigenes Fotolabor
  5. 2003 legte ich mir eine erste Digitalkamera zu , Olympus
  6. 2004 Nikon D70 , es folgten Fuji s5
  7. ab ca 2006 Sportfotografie Canon Eos 20D , 5D , 1d Mark ll, 1d Mark lll , 7d
  8. seit 2007 Portraitfotografie mit Studiobeteiligung
  9. 2011 kurz vor der Turn EM zu Nikon gewechselt D700,D3,D7000
  10. Dezember 2013 , Fuji ich komme , 2x Fuji X-E1
  11. seit  2014 mit Fuji X-E2 + Fuji X-T1 unterwegs und sehr zufrieden

2. Was sind deine Ziele in der Fotografie ?

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Ich möchte den besonderen Moment festhalten , weg von der üblichen Presse – und Studiofotografie . Bevorzuge den Reportagestil , egal ob Sport , Portrait , Firmenportrait , Hochzeit oder Event .

3. Was sind deine Vorbilder ?

Habe ich keine , mag aber Newton , Lindbergh , Schuller…

4. Wen hättest du gern mal vor der Kamera ?

Laetitia Casta , Kate Moss , Linda Evangelista , Usain Bolt ,

5. Schlimmste Erfindung in der Photographie ?

Der Weichzeichner 🙂

6. Was würdest du Einsteigern raten ?

Tobe dich erstmal in den verschiedensten Fotoforen aus , entwickle einen eigenen Stil , höre nicht auf Freunde und Bekannte , schau auch mal über den Tellerrand . Schraube eine Festbrennweite auf deinen Body (50,35) , denn nur damit lernst du richtig fotografieren . Beachte einige fotografische Regeln (Bildaufbau) .

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What’s In My Bag?

Mal ein kleiner Blick in meine Fototasche , seit dem Umstieg von Nikon auf Fuji alles eine Nummer kleiner . Nicht zu sehen auf dem Foto , ein Fujinon XF 23/1.4 , steht noch in der Vitrine beim Händler 🙂

Portraitfotografie…

…klingt einfach und ist doch so schwer . Nichts ist schlimmer wie ein 0815 Studioportrait . Wenn ich Portraits fotografiere , dann möchte ich Emotionen zeigen oder eine Geschichte erzählen . Dabei spiel der Faktor Zeit eine wichtige Rolle .

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Viele der Modelle stehen das erste mal vor einer Kamera und sind noch sehr steif und unsicher . Verwickelt sie einfach erstmal in ein lockeres Gespräch , nichts zum Shooting , einfach nur quatschen . Nervt sie nicht ständig mit Posingtipps , sondern drückt einfach im richtigen Moment auf den Auslöser . Ihr werdet sehen , die eigentlichen Posingfotos landen später in der Tonne , die Bildchen zwischen den Posen schaffen es aber in die engere Auswahl .

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Um noch mehr Dynamik ins Bild zu bringen , lasst das Model einfach mal vor der Kamera tanzen , rumtoben oder ähnliches .

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Geht raus aus dem Studio , denn mit 1-2 Outfits und immer den gleichen Hintergründen wird es schnell langweilig .

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Verwendet lichtstarke Objektive , bezieht die Umgebung mit ein (als natürliche Unschärfen) und beachtet einige Fotoregeln .

andreas,weise,fotograf,halle

Ihr müßt auch nicht ständig tonnenweise Ausrüstung mitschleppen . Mir reichen schon 2 Bodys mit einen 56/1.2 Objektiv und einen 18-55/2.8-4 ( oder 55-200,23/1.4) Objektiv . Dazu haben ich noch einen Lastolite Reflektor im Rucksack . 3 kg , mehr braucht es für mich nicht .

andreas,weise,fotograf,halle,portrait

Hier mal ein paar Tipps

  1. Für eine lockere Atmosphäre sorgen
  2. Model nicht mit Posingtipps nerven
  3. Die Augenblicke zwischen den eigentlichen Posen nutzen
  4. Lichtstarke Objektive verwenden , 35/1.4 , 50/1.4 , 85/1.8 , 70-200/2.8 oder am Crop 23/1.4 , 35/1.4 , 56/1.2 oder ein 50-140/2.8
  5. Mit Licht  und Schatten spielen
  6. Zuviel Ausrüstung lenkt nur vom fotografieren ab
  7. Etwas Bewegung ins Shooting bringen
  8. Ein Body mit 12 MP reicht völlig aus
  9. Einen eigenen Stil entwickeln
  10. Mindestens 2 verschiedene Outfits
  11. Einiges an Zeit einplanen , unter einer Stunde geht nichts

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Auftragsshooting

Wie finde ich nun den richtigen Fotografen ? Schaut nicht nur auf das Geld , denn keiner hat was zu verschenken . Auch von Gewinnspielen auf Facebook halte ich nichts , sie dienen nur dazu die Anzahl der Likes der Fotografenfanpages zu erhöhen . Wer also ein paar schöne Bilder von sich oder seiner Familie haben möchte , sollte etwas Geld und Zeit dafür einplanen , hat dafür aber ein paar wunderschöne Erinnerung fürs Leben .

http://www.aweise-photographie.org

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Wer Fehler findet , darf sie behalten 🙂

Nur mal so

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Wir sehen es jeden Tag , Facebook Fanpages von Fotografen schießen wie Pilze aus dem Boden und das ist schön so . Doch muß man als Einsteiger auch gleich prof. Fotodienstleistungen anbieten ? Mir sträuben sich die Nackenhaare , was man tagtäglich auf Facebook für Kundenfotos zu sehen bekommt . Da wachsen den Leuten Bäume aus dem Kopf , schlechte Ausleuchtung , kein Spiel mit der Tiefenschärfe , steifes Posing und fehlende Emotionen . Am schlimmsten finde ich die Baby – und Schwangerschaftsfotografie . Dank Anne Geddes werden Babys in Kisten , Körbe oder ähnliches abgelegt und „abgeschossen“ . Dabei sind Babys auch wunderschön in ihrer natürlichen Umgebung , denn eigentlich sind sie ja der Mittelpunkt und sollten nicht durch den vielen Kitsch als Beiwerk degradiert werden . Ähnlich sieht es ein paar Wochen vorher aus , da wird um den Bauch der Mutter eine große Schleife gelegt , fertig . Von Emotionen , ehrlicher Vorfreude sieht man da wenig . Um das ganze zu pushen gibt es dann noch Gewinnspiele auf Facebook (stehen natürlich nicht im Zusammenhang mit Facebook) . Um daran teilzunehmen muß man den Status teilen und die Fanseite liken . Leute die man dadurch gewinnt sind aber keine ehrlichen Fans , sie wollen nur kostenlose Fotos .

Was will ich damit sagen , es ist schön wenn ihr fotografiert , doch nur weil einigen Freunden deine ersten Fotos gefallen , bist du noch kein Fotograf . Besuche erstmal Workshops , zeige deine Fotos in Fotocommunitys und  stell dir die richtige Ausrüstung zusammen . Es heißt zwar „Der Fotograf macht das Bild und nicht die Kamera“ , doch es gibt auch den Satz “ Lichtstärke ist durch nichts zu ersetzen , nur durch noch mehr Lichtstärke“ . Was heißt das , nichts macht ein Portrait interessanter , als das Spiel mit der Tiefenschärfe und ein wunderschönes Bokeh . Also packt die Zooms beiseite und macht mal einen Lichtstarken Festbrenner auf die Kamera .  Noch ein kleiner Hinweis , bedenkt das viele der Modelle das erste mal vor der Kamera stehen , sie sind also noch sehr steif und unsicher , gebt nicht ständig Regieanweisungen , sondern verwickelt sie in ein lockeres Gespräch . Ihr werdet sehen , nach einer Stunde gibts die ersten richtig guten Fotos .

Ich sage es mal mit Trapattoni , “ Ich habe fertig “

Wer Fehler findet , darf sie behalten 🙂

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Fujinon 56 – Blende 1.6

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Rückblick

Mal ein kleiner Rückblick auf meine Kamerabodys .

  • 1990 Vivitar
  • ab 1995 Canon EOS 50E , EOS 100 , EOS 5 , EOS 1 , EOS 1n ,
  • ab 1999 Zenza Bronica ETRSi mit eigenen Labor
  • 2003 dann die erste Digitale , eine Olympus Camedia C 4000
  • 2005 gab es mit der Nikon D70 die erste digitale Spiegelreflex , gefolgt von der Fuji S2
  • 2006 folgte dann mit der EOS 20d der Wechsel zu Canon , es folgten 40d , 1d MARK ll , 1 d MARK lll , 5d und 7d , Beginn der Sportfotografie
  • 2009 folgte dann der Wechsel zu Nikon und dem rauscharmen Sensor der Nikon D700 , weitere Modelle , D7000 , D3
  • 2013 Umstieg auf die Spiegellosen Kameras von Fuji X-E1/2

Mein Lieblingsmodel von allen war die Zenza , ein Blick in den Lichtschachtsucher einer Mittelformatkamera ist einfach sensationell . Danach die Fotos im eigenen Labor zu entwickeln vermisse ich schon etwas . Nach dem Rückzug von der Sportfotografie möchte ich mich wieder auf das Wesentliche konzentrieren . 2 Bodys , 3-4 lichtstarke Festbrennweiten , ein paar Filter und Stative , mehr braucht es nicht . Würde jeden angehenden Fotografen raten sich mal mit der analogen Fotografie zu beschäftigen . Heute sieht man sofort das fertige Foto , zu analogen Zeiten erst nach der Entwicklung und wenn man vergaß die ISO umzustellen , dann war die ganze Arbeit für die Tonne . Muß leider immer öfter feststellen , das sich Leute eine Spiegelreflexkamera zulegen und meinen jetzt prof. Fotodienste anbieten zu können . Die ersten Fotos sehen dann aber auch entsprechend aus . Während das Hauptobjekt zwar scharf ist , mangelt es aber an der Bildaufteilung , der Belichtung , dem Spiel mit der Schärfe/Unschäfe , einen unschönen Bokeh  und so weiter . Ich kaufe mir ja auch kein Stethoskop und biete morgen meine Dienste als Arzt an . Also , erstmal etwas tiefer in die Materie hineinschnuppern und sich  ein paar unabhängige Meinungen zu einholen .

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What’s In My Bag

Wegen einiger Anfragen auch mal ein Blick in meinen Rucksack . Da ich in der nächsten Zeit mit der Sportfotografie kürzer treten werde , wurde auch meinen Objektivpark etwas umgestellt . Habe die ganzen schweren 2.8 Zooms verkauft und gegen lichtstarke Festbrennweiten  eingetauscht . Einzig das 70-200 habe ich behalten . Bin jetzt mit 15 Fish , 50 G , 28 G , 85 G unterwegs , dazu sollte noch ein TS 24 und ein AF-S 200/2.8 ( ich hoffe Nikon erhört mich ) kommen . Da ich gern mit kleinen Gepäck unterwegs bin , habe ich mir noch zwei TRIGRIPS von Lastolite zugelegt . Im Notfall gibts noch einen Blitz mit Ezybox Hotshoe Softbox . Werde mal wieder mehr Portrait , Hochzeiten , Abifeiern , Natur , Sportlerportraits und ähnliches fotografieren . Natürlich fotografiere ich noch gelegentlich Sportveranstaltungen , doch werde ich sie mit der neuen Saison stark herunterfahren . Doch dazu zu einen späteren Zeitpunkt mehr hier .

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Nikon D3/D700 , AF-S 1.8/28 G , AF-S 1.8/50 G , AF-S 1.8/85 G , AF-S 70-200 , Sigma 15/2.8 Fish , IKELITE Unterwassergehäuse

Sportfotografie , lohnt sich das…

Wer sieht sie nicht täglich bei seinen besuchen im Fußballstation oder in einer Sporthalle , Fotografen mit ihren großen „Tüten“ . Jedes Wochenende sind sie unterwegs um die verschiedensten Sportarten in Bildern festzuhalten . Dabei zählt man bei Spitzenspielen der Fußballbundesliga schon mal 60 Fotografen . Aber lohnt sich das ganze ? Ich fotografiere seit ca. 3 Jahren als semiprof. Sportfotograf in den sogenannten Randsportarten (alles außer Fußball , Tennis , Formel 1) , wie Wasserspringen , Turnen , Basketball (Beko BBL – Pro B , DBBL ) , Rhythmische Sportgymnastik , Floorball usw. . Und nun mal ehrlich , wie oft findet man ein Foto dieser Sportarten in einer großen Tageszeitung , so gut wie nie . Ich habe schon Weltcupveranstaltungen fotografiert von denen am nächsten Tag nicht der kleinste Bericht in den örtlichen Tageszeitungen zu finden war . Warum mache ich dann aber weiter damit und konzentriere mich nicht auf die Hochzeits – oder Portraitfotografie . Es ist einfach der Kick , einmal den perfekten Schuß zu landen .

Auch ich habe einmal mit regionalen Sportveranstaltungen angefangen und meine Arbeitsbereiche immer weiter ausgedehnt . Seit 2 Jahren fotografiere ich als freier Fotograf für eine Bildagentur . Im Gegensatz zu festangestellten Fotografen kann ich mir  meine Veranstaltungen aussuchen , Geld gibts dafür aber nur für verkaufte Fotos . Doch wieviel Geld und Zeit muß ich dafür investieren ? Werfen wir mal einen Blick auf die Technik . Nachdem ich jahrelang mit Canon fotografiert habe bin ich vor 14 Monaten zu Nikon gewechselt . Der Grund für den Wechsel war das gute Rauschverhalten der Nikonkameras im High ISO Bereich . Da ich zu 90% in ISO Bereichen von ISO 2000 – ISO 8000 fotografiere war der Wechsel für mich notwendig . Das ideale Objektiv zur D700 war für mich das neue AF-S 70-200/2.8 ll . Mit dieser Kombi fotografiere ich dann bestimmt auch 80% aller Bilder . Als Zweitbody habe ich noch eine Nikon D7000 . Diese nutze ich mit dem 11-16/2.8 oder einen Fisheye für Weitwinkelaufnahmen . Bin zur Zeit am überlegen mir das Sigma 120-300 OS zuzulegen , denn 200mm Brennweite am Vollformat sind manchmal doch ein bissl kurz .

Hier nun mal ein paar Objektivempfehlungen :Basketball : 1.8/85 , 2.8/70-200 , 2.8/24-70 , Fisheye oder Weitwinkel (Korbkamera )  –  Handball : 1.8/85 , 2.8/70-200   –   Rhythmische Sportgymnastik : 2.8/70-200 , 2/200 ,2/135 , 2.8/24-70 (Gruppe)   –  Turnen : 2.8/70-200 , 2.8/300 , 2/200 . Als weiteres Zubehör habe ich ein paar Funkauslöser , ein Einbein und einen Magic Arm von Manfrotto mit dabei . Auf einen Blitz sollte man in der Sportfotografie verzichten , denn ihr stört nur die Sportler und macht die Fotos der Kollegen damit kaputt . Wie ihr seht  ist die Sportfotografie kein ganz billiges Hobby und man ist mit seiner Grundausstattung schnell im Bereich von 8-10000 € .

Hier nun mal ein kurzer Überblick über den Ablauf einer Veranstaltung ( Hallenhockey EM 2012 ) . Das ganze beginnt mit der Akkreditierung beim Veranstalter . 2 Tage vorher beginne ich die Namen aller Sportler und Trainer in das Code Replacements von Photo Mechanic einzugeben . Dadurch brauche ich beim Beschriften nur noch eine Abkürzung einzugeben und der Name des Sportlers erscheint . Während man beim Fußball oder Basketball den Laptop neben sich hat , befindet er sich bei Großveranstaltungen im Pressezentrum . Während der Spiele pendelt man somit immer zwischen Spielfeld und Pressezentrum . Das Hochladen der Fotos erfolgt dann gleich mit den vorbereiteten IPTC – Daten in Photo Mechanic . Während des hochladens werden schon mal die besten Fotos beschriftet (Beschreibung,Keywords) , um sie dann der Agentur zur Verfügung zu stellen . Dabei ist zu beachten , nur korrekt beschriftete Fotos finden die Redaktionen später im Bilderpool (auch immer noch ein großes Manko von mir unter Stress) . Gegen 21.00 Uhr ging es dann ins Hotel , dann schnell noch ein paar Fotos bearbeitet und hochgeladen , sowie die Kameraakkus aufgeladen . Gegen 23.00 Uhr war dann Nachtruhe angesagt um am nächsten Tag 9.30 Uhr wieder in der Arena zu sein . Hier galt es dann vom Halbfinale übers kleines Finale bis hin zu den Finals wieder alles abzulichten . Letztendlich war ich dann 18.00 Uhr wieder daheim . Nein , gelohnt hat es sich wieder nicht (finanziell) , war aber trotzdem eine tolle Veranstaltung .

http://aweise-photographie.fotograf.de/        www.aweise-photographie.org