Bye Bye Fuji…

…X-T2. Seit 2018 war ich mit zwei Fuji X-T2 unterwegs, gestern trennten sich unsere Wege. Eigentlich nenne ich seit Beginn des letzten Jahres eine X-H1 und eine X-T3 mein eigen, doch erst jetzt kommen sie zu Einsatz. Was soll sich sagen, seit 2018 gab es keinen Aussetzer, keinen Werkstattbesuch, keine Sensorreinigung. Einziger Wechselgrund, der Stabi an der X-H1, sowie der flottere AF an der X-T3. Eigentlich eher selten, bin seit 2013 bei Fuji.

Halbes Jahr später

Nun ist mein letztes Portraitshooting mit Anne ein halbes Jahr her, meine Reha beendet, fange langsam wieder an zu laufen. Meine Ausrüstung ist leider nur noch Deko, mal schauen, ob sie nochmal zum Einsatz kommt. Klar, die Einlösung der Gutscheine ist garantiert, aber was kommt dann? Möchte einfach nicht das machen was alle machen. Hatte letztes Jahr einige Ideen, nur eine konnte ich davon umsetzen, mal schauen.

Vor 25 Jahren, ich war ein großer Fan von Norbert Rosing, hatte ich einen Traum. Irgenwann auch mal mit einer Leica unterwegs zu sein, nicht wegen der Bildqualität, sondern halt wegen dem Gefühl, etwas besonderes zu haben. Den Traum habe inzwischen verworfen, ist doch manch achtzehnjähriger Einsteiger schon mit einer M10 unterwegs, nach dem Vollformatwahn ein neuer Hype. Die Firma Voigtländer profitiert von diesen Hype, gehört zur Kamera doch auch ein 35iger, bei Leica zu teuer, bei Voigtländer für kleines Geld zu haben. Was mir dann auf der Insta Seite von Voigtländer auffällt, du kannst unter jedes Foto einen beliebigen Namen setzen, fotografieren sie doch alle im gleichen Stil. Eigentlich eine tolle Idee, mit wenig Technik unterwegs zu sein, dann aber bitte auch eine eigene Handschrift entwickeln. Übrigens, mit einer gebrauchten Fuji X-T2 inkl.35/1.4 oder der X100f bist du 2000€ günstiger unterwegs, halt nur nicht ganz so cool 🙂

Zwangspause

Seit einen Monat ist hier schon Ruhe, bleibt leider auch erstmal so. Habe seit 1987 viel erlebt, in der Niederen Tatra ging es 200m Meter mit einer Lawine/Schneebrett runter, 1988 stand ich in der Niederen Tatra einen Wolf gegenüber, 1987 ein paar Stunden in der Zelle (wollte den Rennsteig am Stück machen, Polizei meine Verdacht auf R-Flucht ), aber nie ist mir was passiert, bis jetzt. Kurz vor meinen letzten Shooting ein Sturz, Bruch des rechten Unterschenkels, einfach so, ohne irgendwelche Action. Nun heißt es warten, damit zusammenwächst, was zusammengehört 🙂

Wünsche ein schönes Wochenende

Maria

Während normale Portrait- und Familienfotografen/innen zwischen 10 und 16 Uhr ihrer Arbeit nachgehen, suche ich immer das schönste Licht. Aktuell ist es zwischen 19 und 21.45 Uhr. Hatte letztens eine Veranstaltung fotografiert, diese für eine Stunde verlassen, mit Maria eine kurze Fotostrecke geschossen. Arbeite mit Maria schon seit 2014 zusammen, immer total locker, spontane Termine, keine Absagen, passende Outfits und Makeup. Arbeite seit 12 Jahren ohne Visagistin, Termine sind oft spontan, mag einfach den Look von eher zufälligen Fotos. Fotografiert werden die Portraits vorwiegend mit dem XF56 bei Blende 1.2. Die Bearbeitung geht auch in die Richtung, nicht mehr als 10 Minuten pro Foto, eher etwas unperfekt, kein dodge&burn, erste bearbeitete Fotos am gleichen Tag.