Sparki`s kleiner Bruder

Mit Video hatte ich bis jetzt ja noch nicht viel am Hut, obwohl die X-T2 ja auch in 4k filmen kann. Für Radtouren und Sport wäre die Kamera( mit Gimbal und Objektiv ) dann doch etwas groß. Also nach etwas kleineren gesucht, bei der DJI Osmo Pocket dann fündig geworden.

115 Gramm, zusammen mit Sparki 431 Gramm, ist doch mal eine Ansage.

Doch es gibt einige Dinge die man vor dem Kauf beachten sollte. Zum aktivieren muß man sich bei DJI registrieren( Warum?), also den Osmo mit dem Smartphone verbinden. Doch hier findet man das erste Problem, es gibt nur Adapter für USB Typ C und das Iphone. Also ein Adapter für micro USB zwischenschalten, denn mit dem zusätzlichen Funkmodul( als Zubehör erhältlich ) ist die Aktivierung nicht möglich.

Ist das Teil dann erstmal aktiviert, kann man das Smartphone und den Osmo auch über das Funkmodul betreiben, allerdings funktioniert dann der Story Modus nicht.

Erste Tests waren ganz o.k., allerdings brauch ich jetzt erstmal eine Software zum bearbeiten der Videos, sowie noch ein externes Mikrofon. Denke aber, für eine „Immerdabeikamera“ ist sie wirklich TOP, wenn jetzt noch die ganzen Zubehörteile schneller auf den deutschen Markt finden, ich würde mich freuen 🙂

Es werde Licht

Wer einen günstigen, kleinen Porty für den gelegentlichen Einsatz sucht, landet schnell bei Profoto. Hier findet man den A1, ein wunderschönes Werkzeug, doch leider nicht meine Preisklasse. Ich habe mich Richtung Godox orientiert, eine bezahlbare Alternative, welche manches Zubehörteil auch bei der Konkurrenz abschaut. (unbezahlte Werbung)

Seit 14 Tagen ist nun auch auch das Godox AK-R1 Zubehörkit (für den Godox H200R Ring Flash ) in Deutschland erhältlich. Per Magnet kann man die einzelnen Lichtformer und Filter aufstecken, ähnlich dem Profoto A1.

Ein weiterer Vorteil, mit dem Auslöser X1-T-F kann ich gleichzeitig alle meine Blitze und LED Lichter bedienen.

Welchen Vorteil eine Blitzröhre beim Einsatz von Lichtformern bringt? Ganz klar, ein Systemblitz strahlt nur nach vorne ab, mit Blitzröhre werden die Lichtformer voll ausgeleuchtet.

Das erste Mal…

…durfte heute meine DJI Spark in die Luft gehen. Gekauft vor 18 Monaten, doch nie eine Gelegenheit gefunden. Was soll ich sagen, für den ersten Start hat alles gut geklappt, nur die beiden Akkus hatten mit Temperaturen um 0°C zu kämpfen. Anders die Heide Mudderer, für sie ging es heute wieder in den See.

Fuji X-T2 + 23/2
DJI Spark mit Controler

DCIM/100MEDIA/DJI_0011.JPG
DCIM/100MEDIA/DJI_0017.JPG

0.95

Es ist eine der letzten Traumlinsen die mir noch fehlte, ein Objektiv mit einer Offenblende von 0.95. Das Zhongyi Mitakon Speedmaster 35/0.95 ist leider zur Zeit in Deutschland nicht erhältlich, hatte aber Glück und fand ein gebrauchtes im Neuzustand.

DSCF0576

Schon die Verpackung macht einen sehr guten Eindruck, was ich bisher bei meinen Walimexlinsen so nicht kannte. Hält man das Objektiv dann das erste mal in der Hand, man meint eine Linse von Leica vor sich zu haben. Die Blenden- und Brennweitenverstellungen laufen butterweich, nur haben sie die Plätze getauscht. Wenn man auf die Waage schaut sieht man wieviel Glas verbaut wurde, ist es doch doppelt so schwer wie das XF35/2.

Hier mal ein Vergleich der einzelnen Blenden 1.00 – 1.4 – 2.0 – 2.8 .

gossen

Hatte es bisher erst zweimal kurz im Einsatz, doch ich muß sagen, zusammen mit dem Fokus Peaking von Fuji ist es ein Traum. Allerdings ist der Schärfebereich bei Offenblende so klein, man muss wirklich exakt fokussieren. Hier mal ein paar Beispielfotos 🙂

Der kleine und der große Klaus

Oder das kleine und das große Besteck für Portrait 🙂 85% meiner Portraits mache ich mit dem 56/1.2, gefolgt von dem Helios 58/2. Doch nun schiele ich nach dem Mitakon Speedmaster 35/0,95, dieses hat ein geniales Bokeh. Mal schauen 🙂

Bin auch wieder mit einen Belichtungsmesser unterwegs, einen Gossen Sixtomat F2. Mit der Lichtmessung gibt es einfach die perfekten Belichtungsdaten. Die Objektmessung der Kamera ist da viel zu ungenau.

Und noch etwas sollte man nicht vergessen, Haargummis und ein neutrales Puder + Pinsel.

DSCF0650DSCF0656DSCF4530.jpg

Blitzertest

Eigentlich bevorzuge ich ja natürliches Licht in der Fotografie, doch steht es im Winter nun mal nur begrenzte Zeit zur Verfügung. Auch würde ich gerne gelegentlich bei Tageslicht oder Sonnenuntergang Gesichter aufhellen. Da ich bevorzugt offenblendig fotografiere, ist es natürlich blöd mit einer Syncronzeit von 1/180 Sekunde, also Graufilter verwenden oder abblenden oder aber das Zauberwörtchen HSS. Also habe ich ein System für Fuji gesucht, mit HSS und TTL, sowie nicht zu teuer. Bin dann über Godox gestolpert, einen Hersteller aus China. Zuerst kaufte ich mir den TT685, zusammen mit dem X1T-F Trigger war eine reibungslose Kommunikation zwischen Kamera, Trigger und Blitz möglich.

DSCF9431.jpg

Einen Nachteil hat ein Systemblitz aber, er leuchtet Lichtformer nicht so gut aus wie Studioblitze. Also musste noch ein zweiter Blitz her. Auch hier wurde ich bei Godox fündig, der AD200 ist ein kleiner Studioblitz mit Akku, hat eine Leistung von 200 WS und passt sogar in die Jackentasche.

Aber auch dieser hat einen kleinen Nachteil, ein fehlendes Einstelllicht. Bei Tageslicht kein Problem, doch im Studio wünschenswert. Also nochmal nach einen Studioblitz geschaut, hängengeblieben dann beim SK300 ll. Ganz wichtig, die Version ll nehmen, denn nur diese lässt sich mit dem X1T-F Trigger auslösen. Er ist zwar kein Ausstattungswunder, lässt sich nur bis 1/16 herrunterregeln, doch für mich völlig ausreichend.

 

Die beiden kleinen Blitze verwende ich mit Bowens Adaptern, der große Blitz hat einen Bowensanschluss. Zusammen mit dem Trigger habe ich eine kleine Blitzanlage, welche sich bequem von der Kamera steuern lässt. Und eines sollte man nicht vergessen, den Preis. Bei Fuji hätte ich zum gleichen Preis nur den EF-X500 bekommen. Wer also nur gelegentlich mal blitzt, sollte ruhig mal bei Godox vorbeischauen.

DSCF7851DSCF7863

Objektiv gesehen

Eigentlich braucht es nicht viel Technik für ein paar gute Fotos. Manch Fotograf hat mit einen Iphone schon ganze Hochzeiten fotografiert. Bei Fuji ist man mit dem 18-55 + 55-200 ganz gut dabei(27-300 Kleinbild).

DSCF2203

Wer sich etwas mehr Zeit für die Bildkomposition nimmt, auf lichtstarke Festbrenner steht und nur ein kleines Budget hat, für den geht nichts über die Walis oder Samyang.

DSCF2205

Hier ist mal eine Rangliste meiner Portraitobjektive. Nummer eins das Fujinon 56/1.2, super Lichtstark, schönes Bokeh und bei Offenblende schon Rattenscharf.

DSCF2206

Nummer zwei ist das Walimex 85/1.4, super lichtstark, aber mit einer sanfteren Schärfe bei Offenblende, eigentlich Perfekt für Portraits.

aw_12112017-4463

Nummer drei ist das Helios 44-2 58/2, bei Offenblende schon scharf, aber mit etwas weniger Kontrast. Dafür glänzt es durch das Swirly Bokeh im Gegenlicht.

aw_14102017-3776

Nummer vier ist das Primoplan 58/1.9. Es ist offenblendig nicht ganz so scharf und weniger kontrastreich, glänzt aber durch sein Bokeh.

aw_12112017-4426

Das 55-200 kommt eher selten zum Einsatz, ist aber bei Paarshootings doch immer dabei.

DSCF0253

Das 100er Macro habe ich nur für 5 Testfotos genutzt, steht aber zum Verkauf, es liegt mir einfach nicht. Hier mal noch meine Portraitkombi, seit HSS für Fuji auch mit Blitz, allerdings fehlt hier noch der Godox AD200.

DSCF2211

Meine „Immerdabeikamera“, die X-Pro 1 mit dem 18/2 oder 35/2, passt auch in die Jackentasche.

DSCF2208