Letzte Woche besuchte ich mal wieder die Saalewiesen zwischen Holleben und Röpzig. Das Hochwasser hatte ganze Arbeit geleistet, stand ich doch noch oft bis zu den Knöcheln im Wasser. Leider haben sich nun auch viele Wasservögel verabschiedet, auch nur wenige Rehe bekam ich zu Gesicht. Fotografiert habe ich wieder mit der OM-1 und dem Zuiko 100-400, wegen der großen Fluchtdistanz auch noch mit dem MC1.4. Hier mal ein paar Fotos, mit Ol.Share von der Kamera auf das IPhone geladen, danach nur minimal bearbeitet.
RehbockZuiko 100-400 + MC 1.4 = 560, Kleinbild 1120mm BrennweiteRickeZwei RehböckeRehbockGänseSilberreiherSaalewiesen Ich liebe esHollebenOM System OM-1 mit Zuiko 100-400 + MC1.4 und Zuiko 17/1.8
Im Februar habe ich in einer Nacht- und Nebelaktion meine komplette Nikon Z Ausrüstung verkauft. Der Grund dafür, ganz einfach das Gewicht. War in letzter Zeit zum Wandern nur noch mit der Sony RX10lV unterwegs, 1000gr für 24-600mm Brennweite, bei Nikon wäre ich mit 3600gr unterwegs.
OM System OM1 mit Zuiko 17/1.8
Doch ganz wollte ich nicht von der Fotografie weg, auch wollte ich im Mai wieder Bienenfresser fotografieren. Die einzige Möglichkeit für ein leichtes System bot mir MFT. Durch den kleinen Sensor sind die Objektive sehr kompakt, auch um einiges günstiger, der Cropfaktor macht aus einer 100-400 mm Brennweite dann eine 200-800mm Brennweite.
Zuiko 100-400/5-6.3 und OM-1 mit Zuiko 17/1.8
Jetzt kommen wir nochmal zum Titel des Beitrags,“Zurück zu den Wurzeln“. Es muss 2004 gewesen sein, ich kaufte meine erste Digicam, eine Olympus Camedia C4040, mit stolzen 4,1MP. Ich mochte diese kleine kompakte Kamera, die Megapixel waren selbst für A4 völlig ausreichend.
OM-1 mit Zuiko 100-400 und 1.4 Konverter
Also nicht lange überlegt und mit der OM-1 in den OM System Kosmos eingestiegen. Nach dem Zuiko100-400 folgte noch ein 12-45/4 Standartzoom, ein 60iger Makro, sowie zwei Festbrenner, 17/1.8 und 75/1.8.. Heute mal ein erster Test der OM-1 mit dem 17/1.8, ein Träumchen, 778gr. Fotografiegenuß.
OM-1 und Zuiko 17/1.8
Gestern war ich mit der kompletten Ausrüstung 34km zu Fuß unterwegs, mit einem Stop im Dieskauer Park. Hier versuchte ich Vögel im Flug zu fotografieren, mit dem Zuiko 100-400 mit 1.4 Konverter und der Motiverkennung Vögel. Eine ganz gute Kombi, vor allem noch tragbar.
Panasonic Lumix G9 mit Zuiko 75/1.8
Gestern kam noch eine gebrauchte Lumix G9 hinzu, diese ist dann eher für Portraits und Landschaft gedacht. Nun heißt es sich erstmal mit dem System vertraut zu machen, vielleicht klappt’s ja dann auch wieder mit guten Fotos 🙂
Kleiner Fotorucksack mit Platz für die Ausrüstung und eine Trinkblase, gut für kurze Touren bis 30km, Lowepro Flipside Sport 15 ALLumix G9 und OM-1Zuiko 100-400 mit 1.4 KonverterMotiverkennung Vögelam Dieskauer See
Heute mal ein kleiner Akkutest zwischen meiner Garmin Fenix 7X Solar und der Garmin Epix Sapphire 47. Ein kleiner Hinweis vorneweg, für mich waren beide Uhren mit ihrer Ausdauer völlig ausreichend.
Fenix 7X gegen Epix Sapphire
Von der Größe her passt die 47iger Epix besser an mein 17,5cm Handgelenk, allerdings habe ich mich auch an die große Fenix gewöhnt, mit ihren Lug to Lug von 57mm.
Links Epix 47mm, rechts Fenix 7X 51mm
Doch warum habe ich mich für die Fenix 7X entschieden, die Epix verkauft? Von den Funktionen und der Bedienung gibt es keine Unterschiede, doch was macht die Fenix für mich besser? Auf den ersten Blick hat die Epix mit ihren Amoled Display einen klaren Vorteil in dunklen Bereichen, Outdoor nehmen sich dann beide nichts. Der Vorteil der Fenix, ihr MIP Display ist immer ablesbar, sobald es angestrahlt wird, es braucht also viel weniger Energie. Die Epix kann man im Always On Modus betreiben, dadurch wäre auch sie ständig ablesbar, allerdings wäre auch die Laufzeit viel kürzer. Für den Test habe ich die Epix nur mit der Gestensteuerung betrieben ( Display schaltet sich nur durch anwinkeln des Armes ein), bei beiden die ständige Messung der Sauerstoffsättigung ausgeschalten.
Beide Uhren habe ich für den Test dann Tag und Nacht getragen. Was soll ich sagen, nicht unerwartet gewinnt die Fenix 7X ( mit 10 Tagen, 20,40h Aktivität) gegen die Epix ( mit 6 1/2 Tagen, 14.30h Aktivität).
Fenix 7X Solar
Fazit, für mich als Utrawanderer und Radfahrer macht die Fenix 7x mehr Sinn, denn zum einen wäre die bessere Akkulaufzeit, sowie ein ständig ablesbares Display. Was Solar noch bringt, kann ich nicht sagen, müsste mal auf einer Tour bei Sonne getestet werden. Ein nettes Gimmick ist für mich die brauchbare Taschenlampe, allerdings hat die Epix Pro diese auch.
Heute mal das wechselhafte Wetter für eine kleine Wanderung genutzt, am Ende waren es 24km. Mit dabei die Lumix FZ1000ii, gemacht habe ich damit 10 Fotos, der Rest alles Iphone13. Bin seit April von HUAWEI P30 Pro auf Apple gewechselt, IPad und Iphone13. War aus einer Laune heraus, mal was neues versuchen. Für meine Wanderungen finde ich die Kamera richtig gut, auch wenn das 13 Max mit der Telelinse wohl noch besser wäre. Am meisten begeistert haben mich die Nachtaufnahmen, da hat mein HUAWEI keine Chance. Ansonsten kann ich den Hype nicht viel abgewinnen, Akku etwas schlechter, aber trotzdem ein sehr guteSmartphone.
Gestern ging es 60km um die großen Seen bei Halle, Wallendorfer See, Raßnitzer See und Hufeisensee. Das Wetter war bombastisch, die Wege fast menschenleer, was will man mehr. Fotografiert wie immer mit der Lumix FZ1000ii. Dabei kamen auch zum ersten mal Brennweiten von 400-800 (i Zoom) , sowie 800-1600 (Digitalzoom) zum Einsatz. Was soll ich sagen, die Qualität bis 800mm ist für das Internet voll nutzbar, selbst die 1600mm des Digitalzoom sind noch ganz o. k..
Steinlache, Blick Richtung Kraftwerk BunaSteinlacheWallendorfer SeeRaßnitzer SeeRaßnitzer SeeAussichtsturm Raßnitzer SeeWeiße ElsterLochauDieskauer SeeSchloß DieskauBrennweite ca. 1200mm
Die Nikon Z7 mit dem 24-200 passen irgendwie nicht so richtig in den Wanderrucksack. Mit 1335gr. ist diese Kombi nicht nur schwer, sondern auch etwas sperrig für meinen Tagesrucksack. Also eine Alternative gesucht, gut und günstig war angesagt. War dann schnell auf die Sony RX100III und die Lumix TZ101 gekommen. Am Ende gab der größere Zoombereich den Ausschlag gegen den besseren Sucher und Klappdisplay. Erste Versuche liefen ganz gut, Zusammenspiel mit der Lumix app klappt auch Prima.
Nikon Z7 und Lumix TZ101Lumix TZ101 24-200 gegen 25-2501330gr gegen 310gr.
Als gelernter DDR Bürger kennst du dieses Gefühl, du möchtest etwas haben, doch es gibt es einfach nicht, selbst von den Großen ihrer Zunft wirst du vertröstet. Dabei handelt es sich nur um einen Batteriegriff, den MB-N11 für die Nikon Z7II/6II. Eigentlich liebe ich kleine Kameras, nur mit einen Halfcase aus Leder bestückt, doch mit den großen Linsen macht sich dann doch ein richtiger BG besser. Nach langen Suchen wurde ich bei Alpafoto Neuwied fündig, gegen Mittag bestellt, am nächsten Tag war er bei mir. Was soll ich sagen, er tut alles das was meine Fujigriffe auch getan haben, nur kostet er locker 150€ mehr. Gut, du kannst die Akkus in der Kamera laden, einen Akku im laufenden Betrieb austauschen, doch 399€ finde ich schon ganz schön heftig. Einige Fotografen meinten, mit FTZ Adapter wird es recht eng um die Finger, bei mir passt es allerdings perfekt.
Leider waren die Nikon Z Objektive bisher nicht gerade für ihre kompakte Bauweise bekannt. Das Z35iger, sowie das Z85iger, ganz schöne Klopper, mit 440gr. bzw. 540gr. nicht gerade leicht. Umso mehr habe ich mich über das Z28/2.8 gefreut, nur 190gr. schwer (zwar Plastik), aber doch schön anzusehen an der Z7. Ein erster Test war völlig zufriedenstellend, sehr leiser/schneller AF, sowie eine gute Bildqualität bei Offenblende. Eine Linse für die Genussfotografie.
Eigentlich sollte nach meinen Ausverkauf nur noch eine Nikon Z7 + 35iger ins Haus, doch es kam mal wieder anders. Bin also wieder für verrückte Ideen zu haben 🙂
8 Jahre Fuji haben ein Ende, es ist alles verkauft. Am Ende lag es aber nicht an Fuji, sondern am aktuellen Trend der Fotografie, es gab einfach Null Interesse an ein paar guten Fotos hier in der Region. Bin aber noch nicht ganz weg, für besondere Fotos im Bereich Sport, Familie, Portrait oder Reportage immer zu haben.