0.95

Es ist eine der letzten Traumlinsen die mir noch fehlte, ein Objektiv mit einer Offenblende von 0.95. Das Zhongyi Mitakon Speedmaster 35/0.95 ist leider zur Zeit in Deutschland nicht erhältlich, hatte aber Glück und fand ein gebrauchtes im Neuzustand.

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Schon die Verpackung macht einen sehr guten Eindruck, was ich bisher bei meinen Walimexlinsen so nicht kannte. Hält man das Objektiv dann das erste mal in der Hand, man meint eine Linse von Leica vor sich zu haben. Die Blenden- und Brennweitenverstellungen laufen butterweich, nur haben sie die Plätze getauscht. Wenn man auf die Waage schaut sieht man wieviel Glas verbaut wurde, ist es doch doppelt so schwer wie das XF35/2.

Hier mal ein Vergleich der einzelnen Blenden 1.00 – 1.4 – 2.0 – 2.8 .

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Hatte es bisher erst zweimal kurz im Einsatz, doch ich muß sagen, zusammen mit dem Fokus Peaking von Fuji ist es ein Traum. Allerdings ist der Schärfebereich bei Offenblende so klein, man muss wirklich exakt fokussieren. Hier mal ein paar Beispielfotos 🙂

Fremdgegangen

Man muss nicht immer die Orginalobjektive vor die Kamera schnallen, ein paar antike Schätzchen tun es auch noch ganz gut. Bekannt für das berühmte Seifenblasenbokeh sind hier die Objektive von Meyer Optik Görlitz. Habe nun ein Primoplan 1.9/58 recht günstig erstanden und heute mal einen ersten Test unterzogen. Leider waren die erhofften Pilze im Wald Mangelware, auch gab es um die Mittagszeit nicht das perfekte Licht. Was ich aber feststellen konnte, ein sehr schönes Bokeh, Schärfe in der Mitte ist o.k. und vielleicht etwas wenig Kontrast. Dafür ist das arbeiten mit dem Objektiv (in Verbindung mit dem Focus Peaking ) ein Traum.

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Deutsch-Sowjetische Freundschaft

Irgendwie sind mir meine Fujinons zu langweilig geworden. Jeder Hersteller würde sich über solche Linsen freuen, scharf bis in die Ecken und ein schönes Bokeh. Doch Perfektion wir irgendwann auch mal langweilig, also mal was neues probieren. Meine Traumlinsen sind das Primoplan 1.9/58 und das Trioplan 2.8/100, beide von Meyer Görlitz, leider im Moment etwas teuer. Also mal was ähnliches zugelegt, ein Helios 44 M 2/85 und ein Telemegor 5.5/180, zusammen mit einen M42 Adapter nicht mal 100€. Besonders die „Russentonne“ hat es mir angetan, mag einfach das wilde Bokeh. Beide Objektive sind locker 40 Jahre alt und noch in einen perfekten Zustand, da können sich viele Hersteller mal eine Scheibe abschneiden. Scharfgestellt wir natürlich manuell, auch funktioniert die Blendenübertragung nicht. Alles kein Problem, man nimmt sich einfach mehr Zeit für die Fotos.

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Helios 2/58 Offenblende

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Helios 2/58 Offenblende

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Telemegor 5.5/180 Offenblende

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Telemegor 5.5/180 Offenblende

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Helios 2/58 Offenblende

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Helios 2/58 Offenblende

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Helios 2/58 Offenblende

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Helios 2/58 Offenblende

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Helios 2/58 Offenblende

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Abgetaucht

Ich habe es mal wieder getan, nenne wieder ein Unterwassergehäuse von Meikon mein eigen. Allerdings zu 1/10 des Preises meines damaligen Ikelitegehäuses für die Nikon D700. Es besitzt  einen festen Domeport für das Fujinon 18-55, also nicht so gut für Halb- und Halbaufnahmen geeignet, aber es funktioniert.

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Das Gehäuse ist bis 40m wasserdicht und bis -10°C einsetzbar. Es besitzt einen Sensor der vor eindingenden Wasser warnt.

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Ein erster Test verlief positiv. Das Gehäuse lässt sich leichter bedienen wie das großer Spiegelreflexkameras. Nur zwei Problemchen sind mir aufgefallen

  1. der Hebel für die Serienbildfunktion verstellt sich gerne mal bei leichter Berührung
  2. die Kamera lässt sich zwar ausschalten, aber nicht einschalten, denn am Mitnehmer wurde etwas zu viel abgefräst

Ansonsten ein tolles Gehäuse für den gelegentlichen Einsatz.

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Neues Spielzeug von Fuji

Um es gleich vorwegzunehmen , ich bin zur Zeit zufrieden mit meinen Bodys , brauche nicht unbedingt neues . Gibt zwar einige interessante Neuerungen an der neuen X-Pro2 ( zweiter Kartenslot , neuer S/W Modus , besserer AF , 24 MP , zweites Einstellrädchen an der Vorderfront , Wetterfest usw. ) , doch das einzige was mich an der X-Pro 1 wirklich stört  , ist die etwas lange Speicherzeit . Ich liebe einfach die X-Pro 1 , zusammen mit dem Fujinon XF23/1.4 ist es die ideale Kombi für die Genussfotografie . Und da war da noch der Preis , 360€ für eine neue Kamera , da kann die X-Pro2 mit ihren 1799€ nicht mithalten . Das einzige was mir da noch fehlt , die VSCO Filmsimulationen direkt in der Kamera 🙂

05_X-Pro2_BK_Front_Top_35mm_White

Alle Fotos : http://www.fujifilm.de

Die Fuji X-E2s ist der Nachfolger der Fuji X-E2 . Die X-E2 ist meine Immerdabeikammera , egal ob Dauerregen , Schneesturm auf dem Brocken (-20°C) , Hitze oder Sand , diese Kamera kann alles ab . Einziges Manko , der AF-C Modus , der funktioniert nicht wirklich . Würde sie also mal den Geist aufgeben , ihr Nachfolger wäre erste Wahl .

X-E2S_black_front_18-55mm

Was mir wirklich gefällt , Fujis neues Superzoom . Das XF 100-400 wäre genau das richtige für die Naturfotografie , doch preislich ist es mir zur Zeit mit 1899€ leider zu teuer .

FUJINON_XF100-400mm_X-T1_Black_Front_Left

Alle Fotos : http://www.fujifilm.de

Habe schon ein paar Testberichte von einigen Fotografen gelesen und bin manchmal bissl enttäuscht . Das die Fujis eine tolle Bildqualität haben ist ja bekannt , man sollte sich daher mehr auf die Verbesserungen des AF-Systems konzentrieren , besonders im AF-C Modus .

 

Viel hilft viel ?

Die Redaktion der PROFIFOTO hat wieder ein paar Leute befragt , Thema  “ Braucht man 50MP am Kleinbildsensor “ ? Von mir gibts auch ein paar Worte dazu im aktuellen Heft . Meine Meinung , für mich sind die 16MP der Fuji völlig ausreichend . Natürlich wird es einige Fotografen geben welche davon profitieren , doch müssen sie auch in hochwertige Gläser investieren und diese haben ihren Preis .

Wieviel MP sind für euch sinnvoll ?

Die Leica unter den Kameragurten

andreas,weise,fotograf,gurt,strap,artisan,artist

Es wurde mal Zeit für einen neuen Kameragurt an meiner Fuji X-T1 . Ich mag einfach keine Kameragurte ala Nikon oder Canon , wo jeder sofort sieht welchen Body du hast . Es sollte einfach ein klassischer Kameragurt sein , gut verarbeitet , schick im Design und doch nicht zu teuer . Am Ende fiel meine Wahl auf einen Gurt von Artisan&Artist , einen der edelsten Gurte auf dem Markt . Er sieht nicht nur gut aus , sondern ist auch angenehm breit und Top verarbeitet . Außerdem hat er eine Halterung für den Objektivschutzdeckel . Das ganze hat mich knapp über 20€ gekostet , ist wohl ein Auslaufmodel . Wer einen längeren Gurt sucht , sollte vielleicht mal den Artisan & Artist ACAM 103N Kameragurt in betracht ziehen .

andreas,weise,fotograf,gurt,strap,artisan,artist
Artisan & Artist Red Label RDS-AC-200
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Artisan & Artist Red Label RDS-AC-200
andreas,weise,fotograf,gurt,strap,artisan,artist
Artisan&Artist mit Fuji X-T1