Luisa

Gestern gab es wohl das letzte Shooting in den Lunzbergen, genaugenommen war es erst das Zweite 2022. Luisa stand dabei das erste Mal vor der Kamera, angemerkt hat man es ihr nicht. Das Gute bei neuen Gesichtern, sie bewegen sich noch sehr natürlich vor der Kamera, keine unnatürlichen Posen. Leider fehlt aber vielen der Mut für eine Anfrage.

Übrigens, 3 Stündchen nach dem Shooting hatte sie die ersten Dateien in der Dropbox, also kein wochenlanges Warten auf das erste Foto. Die Woche gibts nochmal ein paar spontane Shootingmöglichkeiten, wie immer alles außer Hochzeit, Bewerbungsfotos… .

Nochmal was Kleines im Alter

Die Nikon Z7 mit dem 24-200 passen irgendwie nicht so richtig in den Wanderrucksack. Mit 1335gr. ist diese Kombi nicht nur schwer, sondern auch etwas sperrig für meinen Tagesrucksack. Also eine Alternative gesucht, gut und günstig war angesagt. War dann schnell auf die Sony RX100III und die Lumix TZ101 gekommen. Am Ende gab der größere Zoombereich den Ausschlag gegen den besseren Sucher und Klappdisplay. Erste Versuche liefen ganz gut, Zusammenspiel mit der Lumix app klappt auch Prima.

Nikon Z7 und Lumix TZ101
Lumix TZ101
24-200 gegen 25-250
1330gr gegen 310gr.

Schön scharf

Nachdem ich damals von meinem Fujinon XF 100-400 am langen Ende nicht so begeistert war, habe ich mich wieder an ein Superzoom gewagt. Zur Auswahl standen die 150-600 von Sigma und Tamron, sowie das Nikon 200-500. Habe mich letztlich für das Nikon entschieden, auch wenn nicht jedes am langen Ende Top sein soll.

Ein erster Eindruck, sehr wertig verarbeitet, AF im Nahbereich etwas träge, aber in der Ferne sehr flott. Ganz wichtig, die Schärfe, war damit sehr zufrieden, auch schon bei Blende 5.6. Fotografiert habe ich mit der Nikon Z7 im DX Format, was einer Brennweite von 750mm entspricht. Einziges Manko, mit 2,3kg ist es doch schon recht schwer.

Erste Schritte

Neue Kamera, was ist besser, was ist schlechter. Eigentlich nehmen sich Fuji X-T3 und Nikon Z7 nicht viel, nur der Griff der Z7 ist viel ausgeprägter. Hatte die Nikon auch erst 2x im Einsatz, beide male auf einer Radtour. Doch jetzt kommt ein erster großer Unterschied, der Objektivanschluß. Durch den großen Durchmesser des Z Mount fallen auch die Objektive viel größer aus, Kamera mit Objektiv einfach so am Gurt baumeln lassen, fällt also praktisch aus. Am liebsten bin ich mit dem Z24-200 unterwegs, früher mochte ich diese Superzoom nie, heute liebe ich es. Dann ein erstes großes Wow, schaltet man am Display auf die 100% Ansicht, erstaunlich was für einen Detailreichtum diese 45MP zu bieten haben. Ein weiteres Plus ist der DX Modus. Reichen mal die 200mm am langen Ende nicht aus, einfach in den DX Modus schalten, man wäre bei ca.300mm mit 25MP. Ein erster Test des Verfolgungsautofokus mit dem 24-200 machte auch einen guten Eindruck, alle Lauffotos waren scharf. Was mich an der Nikon Z6II besonders beeindruckt hat, ist das Rauschverhalten, bis ISO12800 kann man ohne Bedenken die ISO Schraube hochdrehen. Dies war leider bei der Fuji X-T3 nicht mehr so gut, hatte sich gegenüber der Fuji X-T2 verschlechtert, mehr als auf ISO3200 bin ich da nicht gegangen. Wer aber ein kleines Kamerasystem sucht, mit vielen manuellen Einstellmöglichkeiten, einen schönen Objektivpark und bester Bedienbarkeit, der kommt an Fuji nicht vorbei.

Nikon Z7 und Fuji X-T3