Weltrekord, naja ein persönlicher jedenfalls

Es gibt Leute die wandern die 100km in 14 Stunden. Gestern wollte ich das auch mal versuchen, bin die 42,2km mit einen Schnitt von 7,2km/h gewandert, gesamt 5.53h. Was soll ich sagen, es ist bestimmt machbar, aber nicht von mir. Habe mir aber einen Traum erfüllt, die Bestzeit um 20 Minuten verbessert und das erste mal unter 6 Stunden. Es war der dritte Marathon 2023, bei zwei Halbmarathons. Heute gab es dann nur ein gemütliches Ründchen zu den Heidemudderern.

Der erste Fünfziger 2023

Temperaturen knapp unter Null, perfekt um mal den neuen Rucksack zu testen. War bisher mit einen 22l Rucksack unterwegs, eigentlich perfekt bis 50km, wenn du keine Kamera einpackst. Der Rucksackmarkt ist wirklich unüberschaubar, habe mich daher an bekannten Modellen orientiert. Am Ende kamen der Osprey Skarab 30, der Vaute Brenta 30 und der Deuter Trail 30 in die engere Auswahl. Als erster fiel der Ospray wegen der Verstellmöglichkeiten am Tragesystem heraus. Die Wahl fiel dann auf den Deuter, dieser hat den Zugriff auf das Hauptfach auf der Ober- und Unterseite, auch sagt mir das Rückensystem mehr zu, mag den Kontakt über den kompletten Rücken.

Um 8 ging es dann heute Richtung Mount Teutschenthal (12km), zum Süßen See (19km), Höhnstedt, Schochwitz (28km), weiter über Quillschina in die Lunzberge (40km) und zum Schluß noch um die Dölauer Heide. Insgesamt 50km, wegen Glätte und Höhenmeter mit 7.53h auch etwas langsamer.

Lindbusch, km 4
Mount Teutschenthal
Brücke Mittelgraben
Salziger See
Süßer See km 19
Eis auf dem See
Weinberge
Menhir von Räther
Schochwitz
Steinernes Kreuz
Ist das Kunst oder…
Salzmünde
Salza durch Salzmünde
Autobahnbaustelle

Und der Rucksack? Fand ihn für die erste Tour sehr gut, keine Rückenprobleme oder ähnliches, auch die Handhabung ist sehr gut.

Erster Marathon 2023

Wünsche allen ein gesundes neues Jahr 🙂 Heute stand nun endlich mein erster Marathon 2023 auf dem Programm. Sportlich ging es über den Franzosensteinweg Richtung Petersberg, nach knapp 3Stunden stand ich auf dem Gipfel. Vom eisigen Wind vertrieben, ging es zurück dann über Teicha und die Dölauer Heide. Heute das erste mal mit der HUAWEI GT3 am Arm, habe sie gegen die GT2 ausgetauscht. Super wie immer die Akkuleistung, bin mit 88% in den Tag gestartet, habe jetzt immer noch 52%, trotz 7 Stunden Tour.

Kröllwitz mit Petruskirche
Riveufer
Franzosenstein
Götsche

Der Oktobermarathon

Gestern war es mal wieder Zeit für eine Langstrecke. Von Halle ging es vorbei am Mount Teutschenthal, den Kerner See, den Süßen See, die Weinberge um Rollsdorf und das Salzatal. Am Ende standen 50km in 7.40h auf der Uhr 💪🙂 Wie immer suche ich auch neue Wege, welche auf Komoot noch nicht begangen wurden. Fotografiert mit Iphone13 und Sony RX10lV

Autobahnbaustelle bei Bennstedt
Mount Teutschenthal
Teutschenthal
Kerner See
Oberhalb von Rollsdorf
Höhnstedt
Zappendorf
Salzatal
Köllme
Dölauer Heide

ICE entlang von Luppe und Elster

Letzten Sonntag war mal wieder Wandermarathon angesagt. Mit der S3 ging es zum Leipziger Hbf, durch das Rosental weiter zur Neuen Luppe. Von hier ging es dann 30km entlang von Neuer Luppe und Weißer Elster Richtung Planena, zeitweise mit einen Schnitt von 7,4km/h. In Holleben war dann der Marathon erreicht, an der Saaleschleife in Halle der Fünfziger. War eigentlich noch recht fit, habe auf die 75km geschielt. Doch ein paar km später meldeten sich die Füße, trotz Tapes und Falke Wandersocken haben die Blasen zugeschlagen. Naja, war mein Fehler, hätte bei km 50 einfach nochmal Socken wechseln sollen. Am Ende standen 61km in 8.56h auf der Uhr, eigentlich eine schöne Zeit🙂

Gestern mal den ICE gebucht

Eigentlich sollte es mal eine Wanderung über 76km werden, zur Georgsburg und zurück, entlang des Saaleradweges. Habe mich dann doch umentschieden, anstatt den schnellen Radweg zu laufen, ging es durch die Berge des Gimritzer Porphyr, einfach wunderschön, aber auch ein Stück langsamer. Wegen der Hitze bin ich dann in Dobis umgekehrt, auf den Höhenweg zurück nach Wettin, einziges Ziel, die 50km unter 7.30h. Das nächste mal versuche ich die 75km, dann aber etwas langsamer.

Der erste Sechziger

Am Samstag ging es zu Fuß Richtung Petersberg, weiter zur Krosigker Bockwindmühle, bis kurz vor Wettin und zurück nach Halle. Ziel waren die 60km und 76000 Schritte. Eine schöne Tour, trotz 5km Landstraße. Blöd ist nur, jetzt wartet schon das nächste Ziel, 100000 Schritte am Tag, ca. 80km 😅

Blick über die Saale zur Petruskirche
Seeben, mitten im Ort
Seeben
Petersberg
Petersberg
Krosigker Bockwindmühle
Saaleradweg, Blick Richtung Wettin
Lunzberge

45km durch den Frühling

War gestern mal wieder auf Wandertour. Eigentlich war Wittenberg – Muldenstein geplant, hätte da aber am Stickstoffwerk Piesteritz vorbeilaufen müssen. Also einfach in Pratau schon aus dem Zug, den Elberadweg entlang zum Wörlitzer Park. Auf den ersten 20km bis zum Park waren mir ganze 4 Leute begegnet, was für eine Ruhe. Zwei Stunden später habe ich dann Ferropolis erreicht, die Stadt aus Eisen. Wenn Corona mitspielt, gibt es auch dieses Jahr wieder einige Festivals hier, wie Melt, Splash und Full Force. Wer möchte, kann auch einen Abraumbagger besteigen, hat dann eine tolle Aussicht über das Gelände und den See. Von hier sind es dann nochmal 5km zum Bahnhof Gräfenhainichen. Fotografiert habe ich das Ganze mit der Lumix FZ1000 II. Gelaufen bin ich in Terrex Soulride, habe mir aber irgendwie einen dicken Fuß geholt, werde wohl doch langsam auf den Hoka Bondi7 wechseln, müsste ihn nur noch einlaufen.

Von Könnern nach Halle

Gestern ging es auf eine 37km Wandertour von Könnern nach Halle, nicht den Saaleradweg entlang, sondern über die Höhenzüge rechts der Saale. Am Anfang geht es über Dorfstraßen und Felder, mit Blick auf den Saaledurchbruch Rothenburg. Danach folgt eine steppenartige Landschaft durch den Gimritzer Porphyr, immer das Saaletal im Blick. Von Wettin ging es die ehemalige Bahnstrecke Wettin Gimritz entlang, von ihr sieht man aber nur noch Schwellen und Brücken, ist aber nun ein schöner Wanderweg.

Auf dem Camino Via Regia

Gestern zog es mich sehr zeitig nach Leipzig, ein paar Stunden auf dem Jakobsweg waren angesagt. Von Lützschena ging es entlang der Luppe, durch die Elster Luppe Aue, vorbei an Raßnitzer- und Wallendorfer See nach Merseburg. Von hier schwenkte ich auf den Saaleradweg um. Ein richtiges Pilgern war es aber nicht, standen doch Zeit und Strecke im Vordergrund. Am Ende waren dann 53,5km auf der Uhr. Fotografiert habe ich mit der Panasonic Lumix TZ101, sie hat mit ihren 310gr. Jackentaschenformat.