Fuji X100 , neue Firmware

Habe mir mal die neue Firmware 2.0 auf die Fuji geladen . Es sind zwar nicht viele Verbesserungen , doch finde ich den Autofokus nun spürbar treffsicherer . Auch nutze ich jetzt  den manuellen Fokus , denn es braucht nicht mehr gefühlte 100 Umdrehungen am Objektiv um scharfzustellen . Sehr hilfreich ist auch das Fokus-Peaking , welches die manuelle Scharfstellung durch Kontrastanhebung der Kanten erleichtert . Schön finde ich auch die Verkürzung des des Nahbereichs , so muß ich erst unter 50 cm (vorher 80 cm) in den Macro-Modus schalten . Leider wurde ein großes Manko nicht behoben , ich muß immer noch tief ins Menü um die Auto-Iso Funktion ein – oder auszuschalten .

Fuji X100 Black Edition
Fuji X100 Black Edition

Die wunderbare Welt der Pilze

Hier mal ein kleiner Test der Makrofunktion der Fuji X100 . Die kürzeste Enfernung der Kamera zum Objekt beträgt ca. 80 cm . Um auch darunter fotografieren zu können , schaltet man in den Makromodus . Der kürzeste Abstand der Kamera zum Objekt beträgt  dann nur noch 10 cm . Für viele Kleintiere ist damit die Fluchtdistanz  unterschritten , aber für Pilze  ist die Funktion gut brauchbar . Alle Fotos mit Blende 5,6-11 , Selbstauslöser und der Waldboden diente als Stativ .

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Fuji X100 , ich mag sie einfach

Fuji X100

Sie ist langsam , hat nur eine Festbrennweite , ein etwas umständliches Menue und der Akku lässt nur ca. 400 Aufnahmen zu und doch habe ich mich in sie verliebt . Sie sieht einfach nur sexy aus und viele Einstellungen nimmt man an ihr noch  manuell vor .

Positiv :

  • Bildqualität bis ISO 6400 ist einfach sehr gut
  • Hybridsucher (optischer- und elektronischer Sucher)
  • Filmsimulation (Provia,Astia,Velvia)
  • sehr guter automatischer Weißabgleich
  • Panoramafunktion brauchbar
  • klein,leicht und unauffällig
  • zuschaltbarer ND Filter
  • fertige Aufnahme wird im Sucher angezeigt
  • Auto – ISO

Negativ :

  • Autofokus sehr langsam , AF-C eigentlich nicht zu gebrauchen
  • manueller Fokus eigentlich auch unbrauchbar
  • Auto-ISO im Menue versteckt , lässt sich auch nicht auf RAW –  oder FN Taste legen
  • Akku kann verkehrt eingesetzt werden (habe kein Problem damit)
  • Steuertasten etwas klein

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ISO 6400 – Blende 2

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Autom. Weissabgleich perfekt , Nikon D3 hat das grün als cyan dargestellt

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Makromodus aus der Hand

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Fuji Velvia Filmsimulation

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Panoramafunktion 120°

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ISO 6400

Wer nicht ständig seine Spiegelreflexkamera mit sich rumschleppen möchte , sollte mal ein Auge auf die kleine Fuji werfen . Durch ihren langsamen Autofokus und die Festbrennweite fotografiert man mit ihr bewusster , man nimmt sich mehr Zeit bei der Bildkomposition  , man entschleunigt sozusagen sein Fotografenleben . Durch sie bin ich nun auf den Geschmack gekommen und schiele schon nach der Fuji X Pro 1 🙂

Mut zur Langsamkeit

Sie ist nicht die schnellste , es gibt von ihr schon einen Nachfolger und doch musste ich sie haben . Nach vielen Jahren in der Sportfotografie möchte ich nun mein Fotografenleben etwas entschleunigen und die Fuji X100 ist die ideale Kamera dazu . Habe schon seit ihren erscheinen ein Auge auf sie geworfen , diese Woche habe ich mir dann meinen Traum erfüllt , die Fuji X100  Black Edition . Schon ein Blick durch ihren Sucher ist eine Offenbarung , der helle Hybridsucher kann als optischer – oder elektr. Sucher eingesetzt werden . Fotografiert wird in Zeit- oder Blendenautomatik , einstellbar am Objektiv und auf der Oberseite der Kamera . Das Retrodesign erinnert stark an Leica , ohne in deren Preisregionen vorzustossen . Habe auch schon für mich die idealen Einstellungen gefunden , Zeitautomatik , s/w und das ganze im 16:9 Format , mehr braucht es nicht für gute Fotos . Werde sie in nächster Zeit mal testen und ein paar Fotos hier zeigen . Vielen Dank noch an Ingo von ibphotodesign für seine Kaufempfehlung 🙂

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Langzeitbelichtung

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Wer wollte nicht schon immer mal bei Nacht fotografieren bzw. das Wasser des Meeres mit Langzeitbelichtung ablichten . So viel gibt es da nicht zu beachten . Voraussetzung ist ein gutes Stativ , ein Fernauslöser , eine Wasserwaage und ein paar Graufilter . Da ich nicht ständig mit Filtern arbeite , habe ich mich für ein paar günstige Cookin Filter entschieden . Die gab es für 30€ inkl. verschiedener Adapter . Dabei muß man beachten , Cookinfilter sind kleiner als Leefilter , so das es zu Abschattungen im Randbereich kommt .

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Für meine Aufnahmen der Saale habe ich 2 Graufilter übereinander gelegt , so das ich auf Belichtungszeiten von 3 bis 6 Sekunden kam . Die obere Aufnahme entstand bei ISO 320 /Blende 16 und 15 Sekunden , einfach die Kamera auf das Geländer abgelegt .

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Leider gibt es in Halle/Saale nur sehr wenige Objekte die sich lohnen nachts fotografiert zu werden . Ob es die Brücke am Holzplatz,die Peißnitzbrücke oder die Giebichensteinbrücke ist , diese sind nur sehr spärlich oder überhaupt nicht beleuchtet . Ganz grausam finde ich die Giebichensteinbrücke inkl. der Burg . Kleiner Lichtblick ist die Klausbrücke bzw. der Wasserturm .

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Alle Aufnahmen entstanden mit der Nikon D3 im M-Modus und im RAW-Format .

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Die Qual der Wahl

Wenn man sich endlich  seinen Traum erfüllt hat und ins Vollformat gewechselt ist , dann sollte man aber nicht an den Objektiven sparen . Es macht einfach keinen Sinn sich ein 28-300 anzuschrauben und auf das Spiel mit der geringen Schärfentiefe bei VF zu verzichten . Nachdem ich mein Nikkor 14-24 verkauft hatte stand ich vor der Überlegung 35/85 oder 28/50/85 . Am Ende habe ich mich für die Dreierkombi 1.8/28 , 1.8/50 und 1.8/85 entschieden . Hatte zwar auch die Kombi Sigma 1.4/35 und Nikkor 1.4/85 im Auge , doch am Ende war mal wieder alles eine Frage des Preises . Wenn Geld keine Rolle spielt , dann sollte man zum Canon-Trio 1.4/24 , 1.2/50 und 1.2/85 greifen , denn ein 1.2/50 hat Nikon leider nicht zu bieten . Egal ob man sich für die Dreierkombi oder die Zweierkombi entschieden hat , für Hochzeiten,Street,Portrait und Studio ist man damit gut gerüstet .

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Mein neues Schätzchen…

Nachdem ich meine D3 im Finowkanal versenkt habe , war ich auf der Suche nach einen neuen Body . Eigentlich wollte ich eine junge Nikon D700 , doch dann entdeckte ich bei einen Händler eine D3 im Neuzustand zum kleinen Preis . Gestern kam nun das gute Teil , ohne Gebrauchsspuren und   1210 Auslösungen . Klar , eine Nikon D4 ist schon eine andere Klasse , doch hätte sie mich das vierfache gekostet und mit den kleinen Mängeln der D3 (kleiner Pufferspeicher , fehlender Joystick am Hochformatgriff,fehlende Sensorreinigung) kann ich inzwischen leben . Warum aber keine D600 oder D800 ? Dafür gibt es mehrere Gründe . War ja mal am überlegen mir die D600 zuzulegen , doch da ich wieder verstärkt Sport fotografiere wäre sie mir mit ihren 5,5Bildern/Sek. zu langsam . Das gleiche trifft auf die D800 zu . Ein weiteres Problem wäre die Software . Benutze seit Jahren Photoshop CS4 und deren RAW-Konverter , dieser erkennt leider die neuen Kameras nicht , so dass ich mir CS6 hätte zulegen müssen oder aber Lightroom4 . Auch hätte ich mir einen neuen Laptop und neue Festplatten zulegen müssen , denn die großen Dateimengen müssen erstmal bewältigt werden . Jetzt bin ich eigentlich wunschlos glücklich , einzig das neue Samyang TS 24 reizt mich schon noch .