Hitzeschlacht an der Ilse

Da es mit Aufträgen zur Zeit etwas mau aussieht , ging es heute mit dem Töchterchen an die Ilsefälle . Doch der Tag war denkbar schlecht gewählt , neben den hohen Temperaturen waren auch hunderte Wanderer unterwegs . Leider hatten sich auch einige von denen in den Ilsefällen breit gemacht , fotografieren war dadurch nicht überall möglich . Alles Fotos mit der Fuji X-E2 + 18-55 und teilweise mit ND1000 Graufilter und Stativ .

Blick zum Brocken
Blick zum Brocken
Hotel
Hotel „Zu den Rothen Forellen“ , einst das einzige Sternerestaurant in S/A

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toter Wald oberhalb von Ilsenburg
toter Wald oberhalb von Ilsenburg
Ilse
Ilse
Ilse
Ilse
Ilse
Ilse
Ilse
Ilse
obere Ilsefälle
obere Ilsefälle
oberhalb der Ilsefälle , Blick zum Brocken
oberhalb der Ilsefälle , Blick zum Brocken

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Ilsefälle
Ilsefälle
Ilse
Ilse
Lichtspielerei
Lichtspielerei

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oberhalb vom Kloster Ilsenburg
oberhalb vom Kloster Ilsenburg

Der Brocken hat gerufen…

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Winterlicher Brocken – höchster Berg Norddeutschlands 1141m

…und halb Deutschland hat sich auf die Beine gemacht . Eigentlich bin ich doch bekloppt , warum fotografiere ich nicht Babys oder Portrait im Studio , einfach ein Kind in eine Kiste legen und knips . Der Vorteil , man ist im warmen und es reicht schon eine einfache Ausrüstung . Der Nachteil , es würde mir keinen Spaß machen , ich würde in Langeweile ertrinken . Auch wenn ich vielleicht irgendwann mal wie Ötzi durch die Schneeschmelze freigegeben werde , ich brauche einfach den Kick  .

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tausende Menschen auf den Weg zum Brocken

Heute war es mal wieder so weit , leider war das Brockenhotel ausgebucht , so bin ich erst Mittags im strahlenden Sonnenschein eingetroffen . Doch lange sollte das Wetter nicht halten , 10 Minuten später war alles in Nebel gehüllt , bei -11°C und Wind bis 85 km/h waren es gefühlte -26°C .

Brocken im Nebel
Brocken im Nebel

Statt mit der HSB nach Wernigerode  , ging es zu Fuß nach Ilsenburg , natürlich mit Stop an den Ilsefällen . Die waren zwar total vereist , doch diesen Kick brauche ich ja . Kamera stand mit dem Stativ bei 75% der Aufnahmen im Fluß , natürlich konnte man da die Kamera schlecht einstellen , zumal auch bei der Hälfte der Aufnahmen ein ND1000 Filter vor dem Objektiv war . Beide Kameras haben bei diesen Bedingungen gut durchgehalten , wobei die X-E2+Stativ  noch einen 3 m Sturz Richtung Fluß überlebte . Mein Dank gilt nochmal dem vereisten Busch , welcher die Kamera vor den eisigen Fluten bewahrte . Auch die Fuji X-T1 hatte ihren Härtetest , sie wurde unter der Schneelast eines Baumes begraben .

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Wegweiser auf dem Brocken
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Ausfahrt aus dem Brockenbahnhof

Mal ein kleiner Tipp für die Fotografen . Ein Zoom von 18-55 ( 27-80 bei KB ) ist völlig ausreichen , dazu ein Graufilter ND4 oder 8 und ein kleines Stativ . Am Anfang der Ilsefälle den linken Weg (von Ilsenburg kommend ) wählen , dort hat man einen besseren Zugang zum Fluß .

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Eisgebilde
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Ilsefall
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Ilsefall
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Ilsefall

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28.12.2014 , winterliche Ilsefaelle

28.12.2014 , winterliche Ilsefaelle

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Eiszapfen

Fuji X-T1 + X-E2 + 18-55 , Sirui Stativ , Haida ND1000 Graufilter

Verabredung mit der Ilse

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Eigentlich waren heute Aufnahmen der Ilsefälle angedacht , dann kurz vor Wernigerode nochmal auf die Wetterseite geguckt , Nebel,Reif , -1° gefühlt -9° und Wind . Also doch in Wernigerode aussteigen , in die Brockenbahn springen und auf schöne Reifgebilde auf dem Brocken hoffen , wären ja beste Bedingungen dafür .

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Brockenbahn kurz vor Drei Annen Hohne

Oben angekommen wurde ich aber enttäuscht , gab es doch eine Inversionswetterlage . Bis auf ca.900m runter war im Windschatten T-Shirt Wetter , dafür war es in den unteren Lagen sehr kalt .

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Brockenbahnhof
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Blick Richtung Süden der komplett in Wolken eingehüllt war
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die Sendemasten von Torfhaus

Nachdem ich noch schnell meine Soljanka beim Brockenwirt verschüttet habe , ging es im Steilabstieg runter zu den Ilsefällen . Auf 5km geht es 600 Höhenmeter abwärts , also nix für meine Bandscheiben ! Mußte auch immer die Uhr im Auge behalten , denn ich hatte nur 4 Stunden für den Abstieg zur Verfügung . Dann endlich die Ilsefälle , auf ca. 1 km gibt es viele kleine Katarakte und Wasserfälle , ein Paradies für Fotografen . Durch die Temperaturen knapp unter 0°C waren die ohnehin schon schlüpfrigen Felsen auch noch vereist , doch bis auf ein kurzes Bad habe ich es überlebt .

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vereister Weg unterhalb 900m
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Sirius Stativ , Fuji X-T1 + 18-55 , Haida ND1000 Graufilter

Mal kurz was zur Technik , Fuji X-T1 + 18-55 + ND1000 Graufilter und Siriusstativ . Belichtungszeiten zwischen 2 Sekunden ( ohne Filter ) und 30 Sekunden mit Graufilter . Auf Grund des engen Zeitfensters habe ich mit den Automatischen Weißabgleich gearbeitet , gespeichert in JPEG und RAW  , 2 Sekunden Selbstauslöser und die ISO bei 200 (100 geht nicht in RAW ) .

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eine sehr eigenartige Farbgebung in JPEG direkt aus der Kamera
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Ilsetal
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Ilsefälle
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Ilsefälle
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Ilsefälle
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Ilsefälle
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Ilsefälle

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Ilsefälle

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War wieder sehr zufrieden mit der Fuji X-T1 , anders als bei der X-E1 werden die Fotos bei Langzeitaufnahmen sofort nach der Aufnahme angezeigt . Nur ein Problemchen nervt schon etwas . Beim verstellen der ISO Werte und der Belichtungszeiten drehen sich die darunterliegenden Rädchen mit , so habe ich heute eine Langzeitbelichtung im Serienbildmodus gemacht , was 3 Fotos von 25 Sekunden zur Folge hatte . Auf der anderen Seite hatte ich plötzlich die Spotmessung eingestellt . Vielleicht sollte man auch hier über eine Verriegelung nachdenken .

Wer die Ilsefälle auch mal besuchen möchte , sollte aber über Ilsenburg zu den Wasserfällen kommen . Vom Bahnhof sind es ca.5 Km Fußweg .

 

 

Nachts im Wald

Letzte Nacht wollte ich mal den Sternenhimmel über Halle fotografieren . Erste Feststellung , ein Aussichtsturm ist dafür ungeeignet , denn selbst mitten in der Nacht befinden sich noch Leute auf dem Turm , was zu Schwankungen des Turmes führt . Nachtaufnahmen Nikon D700 + Sigma 15/2.8 , Belichtungszeit bis zu 296 Sekunden .

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