Nikon D600

Nikon hat heute die lange erwartete D600 vorgestellt . Leider wird es nicht die erste Vollformatkamera fürs Volk , denn der Preis liegt doch  bei 2149 € und nicht wie vorher gedacht um die 1500 € . Die Kamera kommt mit 24 MP , 5,5 Bilder/Sek. , überarbeiteten Autofokussystem , Flüstermodus , 3,2″ Monitor , Wetterversiegelt … .

http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/consumer/d600

Nikon D7000 immer günstiger

Der Preis der Nikon D7000 geht immer weiter in den Keller . Bei Amazon ist sie nun mit 789 € gelistet , eigentlich ein richtiges Schnäppchen für das was sie bietet . Trotz ihrer recht gemütlichen Auslöseverzögerung habe ich damit einen Weltcup der Rhythmischen Sportgymnastik fotografiert und war voll zufrieden mit den Ergebnissen . Mußte sie abgeben , denn beim Basketball war der Crop einfach störend . Leider gibts den Preissturz nicht bei der D700 , denke aber mit erscheinen der D600 wird auch sie um einiges günstiger .

Neues Samyang T S 24/3.5 ED AS UMC

Samyang hat für die Photokina in Köln einen kleinen Leckerbissen angekündigt . Sie stellen ihr erstes Tilt – und Shiftobjektiv vor . Bin schon mal gespannt , auch was den Preis betrifft . Wenn Preis und Bildqualität stimmen dann ist es meins . Mehr Infos gibts auf der Seite von Samyang Polen  http://www.samyang.pl/index.php/pl/2012/wrzesie/124-premiera-obiektywu-samyang-t-s-24mm-135-ed-as-umc

Das Laternenfest mit der GOPRO HERO

Habe am heutigen Sonntag das Laternenfest mal mit der GOPRO HERO unter die Lupe genommen . Dabei hat man mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen . Der ISO Bereich geht von ISO 100 bis ISO 400 und die Verschlußzeiten von einer halben Sekunde bis 1/8000 Sekunde (eigene Messung) . Solange man viel Licht hat kann man damit gut fotografieren . Manuell eingreifen kann man nicht , denn die Kamera macht das alles automatisch . Schwierig wird es bei wenig Licht oder bei Gegenlicht , denn da kommt die Kamera an ihre Grenzen . In der Videofunktion sieht es schon anders aus , hier bekommt man auch unter schwierigen Lichtverhältnissen noch eine gute Bildqualität . Habe heute mal die Videofunktion und die Serienbildfunktion (alle 2 Sekunden ein Foto) eingesetzt und bin eigentlich sehr zufrieden . Also , einfach den gewünschten Modus einstellen ,  ins Wasser legen und dann am Computer überraschen lassen , denn einen Monitor gibts nur als Zubehör . Das Video gibts auf dem bekannten Portal unter  http://youtu.be/tj2z7umaN2E

Heute gabs mal was vom Chinesen…

Vorgestern bestellt und heute eingetroffen , mein neuer Porty made in china . Ich wollte mir schon lange mal einen Studioblitz mit Akkupack zulegen . In meinen Besitz befindet sich ja ein Aurora 800W Blitz und ein Tronix Explorer , doch ist beides viel zu groß . Also mal auf dem Markt umgeschaut und den Elinchrom Ranger Quadra entdeckt . Sein Vorteil , kurze Abbrennzeit , sehr klein und mit 1300€  für Porty mit Kopf noch erschwinglich . Doch leider versenkte ich letzten Monat fast meine komplette Ausrüstung im Finowkanal , also erstmal kleinere Brötchen backen . Da entdeckte ich die Firma Jinbei (Chinas größter Leuchtenhersteller) . Sie haben 3 verschiedene Porty-Sets im Angebot , den Jinbei NFL 500 (400Ws , ein Anschluß) , den Jinbei DC 600 Discovery (600Ws , 2 Anschlüsse) und den großen Bruder mit 1200 Ws . Also mal gegoogelt und in den Foren von total klasse bis Chinaschrott gelesen . Aber was will ich von einen Set erwarten , dass ein fünftel von den kostet was ich bei Hensel oder Profoto hinlege . Bei den Kritiken ging es meist um die billige Verarbeitung und um Defekte am Powerpack . Nach langen überlegen habe ich mir vorgestern das DC 600 Discovery Set + den dazugehörigen Ringblitz bestellt . Das erste was ich feststellte , man hat an der Verpackung gespart , zum Glück war aber  alles ganz . Das Set kommt in einen Koffer und hat mich doch etwas überrascht , denn so billig in der Bauweise ist das ganze nicht . Im Gegenteil , dass Powerpack ist richtig massiv gebaut , auch der Ringblitz macht einen guten Eindruck . Einzig beim Blitzkopf könnte es bei einer 180iger Softbox ein paar Probleme geben . Naja , die Beschreibung komplett in chinesisch war dann gleich mal ein Fall für die blaue Tonne . Also , alles mal zusammengebaut , den Ringblitz montiert , die Funkauslöser angesetzt und …nichts ging . Nachdem ich im Forum gelesen habe das diese Schrott sind habe ich schnell mal ein paar Bilora Funkauslöser beim örtlichen Händler erworben und siehe da es funktioniert . Allerdings nur bis 1/200sek. , danach gibts ein schwarzen Balken am unteren Bildrand . Naja , alles (Kamera , 3 Objektive + Powerpack mit Ringblitz !!!) im Rucksack verstaut und ab zum Outdoorshooting . Habe dann mal 250 Aufnahmen gemacht und der Powerpack zeigte immer noch voll an . Bin allerdings auch nie über Stufe 3 (von 5) hinausgegangen . Der Regelbereich geht also von 1/1  bis 1/16 . Leider sind beide Anschlüsse nur synchron regelbar ( A 400Ws und B 200Ws) , so daß ich für ein Mannschaftsfoto einen zweiten Porty brauche . Für ein normales Portraitshooting stellt dieses aber kein Problem dar . Die Ladezeit empfand ich als extrem kurz , denke mal irgendwo zwischen einer und zwei Sekunden . Fazit : 750€ für das Set + den Ringblitz erstmal eine gute Investition .

 

Die ersten 2 Wochen mit der Nikon D3

Nachdem kurzfristigen Wechsel von der D7000 zur Nikon D3 hatte diese nun gleich die zwei ersten großen Bewährungsproben . Zuerst gab es die Deutschen Meisterschaften der RSG Gruppe im Berliner Horst-Korber Sportzentrum . Durch das Glasdach konnte ich teilweise mit ISO 800 arbeiten , doch durch die offenen Lüftungsklappen gab es immer wieder unschöne Lichtflecken auf der Fläche . Also , Kamera in „M“ , Weißabgleich auf Automatik und das mittlere AF-Feld gewählt . Damit sich der AF auch auf die vorgewählten Gymnastinnen festkrallt habe ich im Lock-On die Stufe 4-5 gewählt , dadurch wurde der AF nicht so schnell durch den unruhigen Hintergrund abgelenkt . Was soll ich sagen , der AF saß fast immer , nur der Weißabgleich war minimal zu sehr ins rötliche . Die Kamera liegt sehr gut in der Hand , nur wenn man hochkant fotografiert liegt die D700 besser in der Hand . Auch hat die D700 einen Joystick am Handgriff , dadurch lassen sich  hochkant die AF-Felder viel schneller verschieben . Bei der D3 muß man dazu einen langen Daumen bis zum Multifunktionswähler machen . Ein großer Vorteil ist die lange Laufzeit des Akkus . Hatte am ersten Tag bei 3200 Fotos immer noch eine Restladung von 12% . Natürlich ist auch das 2.Speicherkartenfach ein großer Vorteil , ich nutze es einfach als Überlauf für das erste . Ganz wichtig für mich ist auch das Mikro , so kann ich zB. den Namen der Gruppe aufnehmen und spare mir so die ganze Zettelwirtschaft . Letztes Wochenende gab es dann den ersten Einsatz im Dauerregen bei der smart beach tour in Leipzig . Auch hier gab es keine Probleme mit der Kamera , einzig der automatische Weißabgleich ging mir minimal zu sehr ins rötliche . Was soll ich sagen , die Kamera ist ein richtiges Arbeitstier . Der Unterschied zur D700 ist aber nicht so gravierend das man wechseln muß . Vorteil D3 wäre die Laufleistung des Akkus , 2.Kartenfach und das Mikro . Vorteil D700 ist die Bedienung hochkannt und die einblendbaren Gitterlinien . Ach so , was mir noch aufgefallen ist . Ich finde der Pufferspeicher der D3 ist viel schneller voll , so dass mir einige Aufnahmen verlorengegangen sind . Nikon bietet zwar eine Pufferspeichererweiterung an , läßt sich diese aber auch gut bezahlen .

Mein neues Weitwinkel ist da

Da ich seit dieser Woche nur noch mit FX Kameras unterwegs bin mußte auch ein neues Weitwinkel her . Nikon bietet hier mit dem 2.8/14-24 , dem 2.8/17-35 und dem 4/16-35 schon eine große Bandbreite , aber auch Sigma mit dem 12-24 und Tokina mit dem 17-35/4 und dem 16-28/2.8 haben etwas in der Kategorie zu bieten . Für mich war aber sofort klar , es sollte ein Nikkor werden . Also habe ich das Internet nach Testberichten durchforstet . Ganz klar die Nummer 1 ist da das Nikkor 14-24 was Schärfe , Randabfall und Verzeichnung betrifft . Ein tolles Objektiv , doch war mir der Brennweitenbereich von 14-24 etwas klein . Also mal einen Blick auf das 16-35/4 von Nikon geworfen . Es ist mit einen Stabi ausgerüstet und wurde auch sehr gelobt in den Tests , doch war mir Blende 4 einfach zu lichtschwach . Da entdeckte ich ein günstiges AF-S 2.8/17-35 im großen Auktionshaus . Es wurde mit minimalen Gebrauchsspuren – und einen zeitweise pfeifenden Autofokus angeboten . Also mal schnell gegoogelt und festgestellt , es ist eine Kinderkrankheit dieser Baureihe ohne irgendwelche Einflüsse . Also ein Preisangebot gesendet und einen Tag später war es da . Das Objektiv befindet sich praktisch im Neuzustand , nur der Pfeifton tritt immer mal wieder auf . Für die Hälfte des Neupreises finde ich das aber i.o. . Nun mal schnell an der D3 getestet das Teil . Die Bildmitte ist schon bei Blende 2.8 rattenscharf , in den Bildecken dagegen fehlt es etwas an der Bildschärfe und es tritt Vignettierung auf . Bei Blende 5.6 sind dann auch die Bildecken scharf und die Randabdunklung ist verschwunden . Wie nicht anders zu erwarten ist der Autofokus sehr schnell und treffsicher . Mit dem 17-35 an der D700 und dem 70-200 an der D3 bin ich nun gut aufgestellt , fehlt nur noch ein Fisheye (ich liebe es) und irgendwann das AF-S 2/200 .

 

So , nachdem ich im Juli mein 17-35/2.8 versenkt hatte , war es Zeit für ein neues Weitwinkel . Da ich nun wieder öfter Architektur und Natur fotografieren möchte , sollte es ein extremeres und lichtstarkes Objektiv sein . Dafür kam dann nur das Nikkor AF-S 14-24 in frage . Dessen Schärfe reicht schon bei Offenblende bis an den Rand , auch ist die Vignettierung nicht extrem . Einzig die Verzeichnung ist bis 18mm Brennweite doch sehr stark .

 

Seit gestern nur noch im Vollformat unterwegs…

Habe endlich den Schritt gewagt und bin komplett zum Vollformat gewechselt . Eigentlich sollte schon letztes Jahr eine zweite D700 her , doch finanziell war das nicht drin . Also habe ich mir eine D7000 + 11-16 + 10er Sigma Fisheye zugelegt . War damit  auch sehr zufrieden , für Landschaftsaufnahmen war die Kombi D7000 + 11-16/2.8 auch TOP , doch im Sporteinsatz (Überkopfeinsatz) war mir der  AF des Objektives zu unsicher und nervös . Das Sigma 10/2.8 Fisheye hingegen machte auch beim blinden fokussieren eine gute Figur . Ein weiteres Problem war der Weißabgleich der D7000 unterschwierigen Lichtbedingungen , hier war die D700 einfach besser . Sonntag wurde dann beim großen Auktionshaus zugeschlagen und eine Nikon D3 erstanden . Heute habe ich dann die D7000 + Objektive zu einen guten Preis bei ebay verkauft . Nun fehlt mir nur noch ein gutes Weitwinkel (4/16-35) und irgendwann das 2/200 + Konverter . Habe mal die Chance genutzt alle drei Kameras gegenüberzustellen und festgestellt , dass  die D3 einen Tick besser als die D700 in der Hand liegt . Für Menschen mit kleinen Händen ist die D7000 die optimale Kamera .

So , hatte heute das erste mal die D3 im Einsatz und da sind mir natürlich gleich ein paar Dinge aufgefallen . Über den Autofokus muß ich natürlich nichts sagen , der ist einfach Top .  Nur liegt die Kamera hochkant nicht so gut in der Hand wie die D700 , auch fehlt mir der Joystick am Batteriegriff , was die Verstellung der Autofokuspunkte erschwert . Ein weiteres Manko ist die  verzögerte Bilddarstellung auf dem Monitor .

Mit der GOPRO am Helm unterwegs…

Habe heute mal einen Fahrradausflug genutzt um die GOPRO Hero am Fahrradhelm zu testen . Die Befestigung ist ganz einfach , Pad auf den Helm kleben , Kamera einklicken , fertig . Um auch Aufnahmen von mir zu machen habe ich ein Zwischengelenk eingefügt . Dadurch liegt der Schwerpunkt natürlich höher was sich aber nicht negativ bemerkbar gemacht hat . Trotz der ganzen Erschütterungen (war mit einen ungefederten Singlespeed unterwegs) hält die Kamera bombenfest . Das nächste mal gibts dann auch eine bessere Bildqualität , war ja heute nur ein Test der Befestigung am Helm .

Zum Video einfach auf den Link klicken .