Einfach eine SD-Karte formatieren , Firmware auf die Karte kopieren , Karte einlegen und beim einschalten der Kamera die “ DISP BACK “ Taste gedrückt halten .
Mal ein kleiner Blick in meine Fototasche , seit dem Umstieg von Nikon auf Fuji alles eine Nummer kleiner . Nicht zu sehen auf dem Foto , ein Fujinon XF 23/1.4 , steht noch in der Vitrine beim Händler 🙂
…klingt einfach und ist doch so schwer . Nichts ist schlimmer wie ein 0815 Studioportrait . Wenn ich Portraits fotografiere , dann möchte ich Emotionen zeigen oder eine Geschichte erzählen . Dabei spiel der Faktor Zeit eine wichtige Rolle .
Viele der Modelle stehen das erste mal vor einer Kamera und sind noch sehr steif und unsicher . Verwickelt sie einfach erstmal in ein lockeres Gespräch , nichts zum Shooting , einfach nur quatschen . Nervt sie nicht ständig mit Posingtipps , sondern drückt einfach im richtigen Moment auf den Auslöser . Ihr werdet sehen , die eigentlichen Posingfotos landen später in der Tonne , die Bildchen zwischen den Posen schaffen es aber in die engere Auswahl .
Um noch mehr Dynamik ins Bild zu bringen , lasst das Model einfach mal vor der Kamera tanzen , rumtoben oder ähnliches .
Geht raus aus dem Studio , denn mit 1-2 Outfits und immer den gleichen Hintergründen wird es schnell langweilig .
Verwendet lichtstarke Objektive , bezieht die Umgebung mit ein (als natürliche Unschärfen) und beachtet einige Fotoregeln .
Ihr müßt auch nicht ständig tonnenweise Ausrüstung mitschleppen . Mir reichen schon 2 Bodys mit einen 56/1.2 Objektiv und einen 18-55/2.8-4 ( oder 55-200,23/1.4) Objektiv . Dazu haben ich noch einen Lastolite Reflektor im Rucksack . 3 kg , mehr braucht es für mich nicht .
Hier mal ein paar Tipps
Für eine lockere Atmosphäre sorgen
Model nicht mit Posingtipps nerven
Die Augenblicke zwischen den eigentlichen Posen nutzen
Lichtstarke Objektive verwenden , 35/1.4 , 50/1.4 , 85/1.8 , 70-200/2.8 oder am Crop 23/1.4 , 35/1.4 , 56/1.2 oder ein 50-140/2.8
Mit Licht und Schatten spielen
Zuviel Ausrüstung lenkt nur vom fotografieren ab
Etwas Bewegung ins Shooting bringen
Ein Body mit 12 MP reicht völlig aus
Einen eigenen Stil entwickeln
Mindestens 2 verschiedene Outfits
Einiges an Zeit einplanen , unter einer Stunde geht nichts
Auftragsshooting
Wie finde ich nun den richtigen Fotografen ? Schaut nicht nur auf das Geld , denn keiner hat was zu verschenken . Auch von Gewinnspielen auf Facebook halte ich nichts , sie dienen nur dazu die Anzahl der Likes der Fotografenfanpages zu erhöhen . Wer also ein paar schöne Bilder von sich oder seiner Familie haben möchte , sollte etwas Geld und Zeit dafür einplanen , hat dafür aber ein paar wunderschöne Erinnerung fürs Leben .
Wer möchte nicht gelegentlich in den Nahbereich vordringen , doch extra ein Makroobjektiv kaufen möchtest du auch nicht . Für solche Fälle gibt es Zwischenringe in verschiedenen Größen . Für mich ist die minimale Aufnahmeentfernung des Fujinon 56/1.2R (70 cm ) einfach zu groß , deshalb habe ich mir den Macro Extension Tube 16 von Fuji zugelegt . Dieser verkürzt den min. Aufnahmeabstand auf 25 cm und läßt mich weiter in den Nahbereich vordringen . Dabei ist aber der Brennweitenbereich eingeschränkt , den optimalen Fokuspunkt findet man durch vor- und zurückbewegen der Kamera .
Endlich hatte ich mal ein Model mit Sommersprossen vor der Kamera , lange hatte ich gesucht . Leider spielte aber das Wetter nicht so mit , doch ein paar schöne Portraits sind trotzdem dabei entstanden . Dankeschön Nicole 🙂
Sonntag ging es mit Maria für ein Stündchen in die Stadt . Habe die Fotos mal ein bissl anders bearbeitet , erinnert an einen überlagerten Farbfilm . VSCO
Ein paar Bildchen nun auch von Tina . War unser zweites gemeinsames Shooting , doch irgendwie haben ein paar Farbtupfer in der Natur gefehlt . Ein paar schöne Fotos sind aber trotzdem entstanden . Bearbeitung wie immer nur PS CC und VSCO .