Letzten Sonntag gab es das Gewinnershooting meiner kleinen Shootingverlosung . Dankeschön Lilly , Henrike , Laura und Alma . Ein besonderer Dank nochmal an die Lilly , sie zeigte sich bei einen Shooting das erste mal ohne Perücke . Es sind zwar nicht die großen Meisterwerke entstanden , aber mehr kann man in 2 Stunden auch nicht erwarten .
So , gestern war es so weit , mein wahrscheinlich letztes Shooting mit 5 wundervollen Mädels . Um es vorweg zu nehmen , es ist verdammt schwierig 5 Personen auf ein Foto zu bannen . Würde es jedenfalls nie wieder alleine machen , nehmt eine Visagistin oder einen Assi (Assistenten , nicht so einen mit Bierflasche) dazu , denn der schaut nicht durch den Sucher und hat eine bessere Übersicht . Trotzdem sind ein paar schöne Fotos entstanden , auch wenn das Finale Gruppenfoto noch nicht fertig ist . Nochmal ein Dankeschön an die 5 Modelle , Franzi , Camilla , Charlotte , Lilly und Katja . Mal schauen wo mich mein Weg hinführt , habe noch ein paar letzte Shootings , dann sollte eigentlich Schluß sein . Bin immer noch schwer am überlegen , aufhören oder weitermachen . Habe irgendwie das Gefühl , je besser die Fotos werden , desto weniger Aufträge gibt es , bei anderen Fotografen/innen ist es genau umgedreht .
Diese Woche gibts nochmal ein paar freie Termine 🙂
Gestern gab es ein Shooting mit Gina . Schon auf dem Weg zum Sandberg ahnte ich böses , kleine grüne Männchen mit Bollerwagen waren auch unterwegs . Die Kita Waldhaus zog es auch zum Sandberg . Hier stellte sich dann jedes einzelne Kind bei uns vor , war also recht lustig . Zur Mittagszeit zogen sie dann von dannen , aber nur um den Nietlebener Kindergarten Platz zu machen 🙂
Neben Katja spielten gestern auch ca. 20 Kinder im größten Sandkasten von Halle . War also nicht so leicht ein paar schöne Bilder zu zaubern . Habe die ganze Fotostrecke wieder nur mit der Fuji X-T1 + Fujinon 56/1.2 fotografiert , kein Reflektor oder Blitz .
Nachdem ich schon einmal für eine Fachzeitschrift Architekturfotos gemachte habe , möchte ich nun wieder in die Richtung gehen . Wer es schon versucht hat , der weiß natürlich um die Schwierigkeiten .
ehem. Kirche der Provinzial-Irrenanstalt Nietleben
Nachdem ich die Kamera mit der Wasserwaage ausgerichtet habe , fehlt ein Teil der Kirche . Um sie komplett auf das Foto zu bekommen , muß ich die Kamera nun nach oben drehen .
ehem. Kirche der Irrenanstalt Nietleben
Nun kommt ein anderes Problem hinzu . Durch das neigen der Kamera kommt es zu stürzenden Linien . Diese kann man künstlerich nutzen oder man kann sie mit einen Bildbearbeitungsprogramm begradigen .
Kirche der Irrenanstalt Nietleben
Ich bin nun einen anderen Weg gegangen und habe mir ein TS 24 /3.5 Objektiv von Walimex zugelegt . Mit diesen kann man durch die Shift-Funktion die stürzenden Linien vermeiden und bekommt das ganze Objekt auf das Bild .
Heide-Süd , Tilt-Effekt .
Desweiteren gibt es am Objektiv noch eine Tilt-Funktion . Mit ihr kann man die Schärfeebene verlagern und so gezielt die Schärfe/Unschärfe setzen . Diese Funktion setzt man zum erzielen von Miniatureffekte ein , aber auch in der Produktfotografie .
Das Foto entstand beim fotografieren der Kirche , dabei wurde das Objektiv um ca. 7mm nach oben geshiftet .
Walimex TS 24/3.5 – Tiltfunktion .
Donnerstag gab es beim Versandhaus mit dem „A“ (ja ich bestelle noch dort) eine Blitzauktion , für 29% unter dem aktuellen Preis wurde da das TS 24/3.5 angeboten . Also zugeschlagen und gestern hatte ich das Teil . Die Verpackung ist , Walimex typisch , sehr minimalistisch . Neben dem Objektiv und Objektivbeutel gab es noch eine 17 seitige Beschreibung in deutsch (!!!) . Was mich etwas irritierte war der Satz „Berühren Sie die Oberfläche des Objektivs nicht mit den Händen“ (?) . Das Objektiv selbst ist sehr massiv gebaut , nur der Schutzdeckel der Linse ist etwas billig . Die Tilt – und Shift-Einheit kann auch um 90° gedreht werden (geht beim Nikkor 24 wohl nicht ) . Die Verstellung der Tiltfunktion ist besser gelöst (größerer Verstellknopf) . Die Shiftfunktion ist leider nicht so gut gelöst . Nach dem lösen des Feststellknopfes , rutscht die Shift-Einheit sofort in den Minusbereich . Hier hätte ich mir etwas mehr Dämpfung gewünscht . Ansonsten macht die Arbeit mit dem Objektiv aber viel Spaß .
Um mit dem Objektiv arbeiten zu können sollte man aber schon etwas Basiswissen haben . Wer bisher im Automatikmodus fotografiert hat , wird damit nicht klar kommen . Zum fotografieren geht man in den M-Modus und stellt die Blende auf 3.5 . Je weiter man die Blende schließt , um so dunkler wird der Sucher , also zum scharfstellen mit offener Blende arbeiten . Dann geht man in den Live-View -Modus der Kamera , hier kann man dann exakt die Schärfe einstellen . Nun stellt man die gewünschte Blende am Blendenring ein (wird im Display der Kamera nicht angezeigt ) und wählt die gewünschte Belichtungszeit . Hier muß man die ideale Belichtungszeit austesten oder man verwendet einen externen Belichtungsmesser .
Die ersten Aufnahmen sind sehr vielversprechend , schon mit offener Blende ist es scharf . Nur die tonnenförmige Verzeichnung finde ich für ein Shiftobjektiv etwas hoch . Demnächst wird es hier dann noch ein Update zur Bildqualität geben .
Fotoshooting mit Victoria . Pünktlich zum Shooting verabschiedete sich die Sonne . Dummerweise hatte ich die Softbox vergessen , also alles mit natürlichen Licht . Nikon D3 + AF-S 1.8/85 G