Oh , diese Serie mag ich einfach , liegt neben dem tollen Model vielleicht auch am Bildstil . Dieses mal habe ich bei VSCO den PX 70 warm Sofortbildfilm genommen . Model war mal wieder eines meiner Lieblingsmodelle , die Viviane .
Hippie
Fotograf Halle/Saale
Verlass dich auf die Wetter App und du bist verlassen . Wolken und Sturm waren angezeigt , doch überwiegend schien die Sonne und im Windschatten waren es gefühlte 20°C . Also beste Bedingungen für ein Shooting mit der bezaubernden Franzi . Bearbeitet habe ich das ganze wieder nur mit VSCO . Anbei noch ein paar Bildchen der Location .
Heute hatte ich wieder mal Charlotte vor der Kamera . Wie immer gabe es keine Vorgaben , nur etwas Richtung Hippie Style sollte es gehen . Passend dazu habe ich die Fotos mit VSCO (abgelaufener Polaroid 690 Sofortbildfilm) in RAW bearbeitet . Kamera mal wieder die Fuji X-T1 + XF56/1.2 , vorwiegend Blende 1.2 – 2.0 .
… dann lest mal kurz weiter . Es ist in letzter Zeit etwas eingeschlafen , aber neben der Pressefotografie gibts bei mir alles rund um die Fotografie , egal ob Kinderportrait , Familien – oder Firmenportraits , Eventfotografie oder Reportage .
Ein paar Arbeitsproben findet ihr auf meiner Homepage . www.aweise-photographie.org
Aktuelle Themen und Fotos rund um die Fotografie findet man in meinen BLOG .
Was sind meine Vorstellungen vom perfekten Foto . Alle Fotoshootings finden Outdoor statt , weg von den üblichen Studiofotos . Es besteht aber auch die Möglichkeit von Home – oder Hotelshootings . Ein Shooting , egal ob Model oder Kinder , gibts nicht unter einer Stunde , denn erst dann verlieren die Modelle ihre Unsicherheit und es entstehen die ersten guten Fotos . Nichts ist für mich schlimmer als ein steifes , emotionsloses Foto . Mal noch ein kleiner Hinweis zur Technik . Ich arbeite mit spiegellosen Kameras von Fuji + lichtstarken Festbrennweiten . Ihr Vorteil , sie sind klein , unauffällig und ihr Auslösegeräusch kaum hörbar . Anfragen bitte an email : aweisepatti@aol.com
…klingt einfach und ist doch so schwer . Nichts ist schlimmer wie ein 0815 Studioportrait . Wenn ich Portraits fotografiere , dann möchte ich Emotionen zeigen oder eine Geschichte erzählen . Dabei spiel der Faktor Zeit eine wichtige Rolle .
Viele der Modelle stehen das erste mal vor einer Kamera und sind noch sehr steif und unsicher . Verwickelt sie einfach erstmal in ein lockeres Gespräch , nichts zum Shooting , einfach nur quatschen . Nervt sie nicht ständig mit Posingtipps , sondern drückt einfach im richtigen Moment auf den Auslöser . Ihr werdet sehen , die eigentlichen Posingfotos landen später in der Tonne , die Bildchen zwischen den Posen schaffen es aber in die engere Auswahl .
Um noch mehr Dynamik ins Bild zu bringen , lasst das Model einfach mal vor der Kamera tanzen , rumtoben oder ähnliches .
Geht raus aus dem Studio , denn mit 1-2 Outfits und immer den gleichen Hintergründen wird es schnell langweilig .
Verwendet lichtstarke Objektive , bezieht die Umgebung mit ein (als natürliche Unschärfen) und beachtet einige Fotoregeln .
Ihr müßt auch nicht ständig tonnenweise Ausrüstung mitschleppen . Mir reichen schon 2 Bodys mit einen 56/1.2 Objektiv und einen 18-55/2.8-4 ( oder 55-200,23/1.4) Objektiv . Dazu haben ich noch einen Lastolite Reflektor im Rucksack . 3 kg , mehr braucht es für mich nicht .
Hier mal ein paar Tipps


Wie finde ich nun den richtigen Fotografen ? Schaut nicht nur auf das Geld , denn keiner hat was zu verschenken . Auch von Gewinnspielen auf Facebook halte ich nichts , sie dienen nur dazu die Anzahl der Likes der Fotografenfanpages zu erhöhen . Wer also ein paar schöne Bilder von sich oder seiner Familie haben möchte , sollte etwas Geld und Zeit dafür einplanen , hat dafür aber ein paar wunderschöne Erinnerung fürs Leben .
http://www.aweise-photographie.org


















Wer Fehler findet , darf sie behalten 🙂
Ein paar Fotos von Louisa . Endlich mal ein Model mit kürzeren Haaren vor der Kamera . Das ganze wie immer mit der Kombi X-T1 + 56/1.2 fotografiert und bearbeitet mit VSCO . Mußte aber heute feststellen , irgendwann muß noch das Fujinon 23/1.4 in die Kameratasche , denn gerade in der Streetfotografie ist das 56iger manchmal etwas zu viel des guten .
Wir sehen es jeden Tag , Facebook Fanpages von Fotografen schießen wie Pilze aus dem Boden und das ist schön so . Doch muß man als Einsteiger auch gleich prof. Fotodienstleistungen anbieten ? Mir sträuben sich die Nackenhaare , was man tagtäglich auf Facebook für Kundenfotos zu sehen bekommt . Da wachsen den Leuten Bäume aus dem Kopf , schlechte Ausleuchtung , kein Spiel mit der Tiefenschärfe , steifes Posing und fehlende Emotionen . Am schlimmsten finde ich die Baby – und Schwangerschaftsfotografie . Dank Anne Geddes werden Babys in Kisten , Körbe oder ähnliches abgelegt und „abgeschossen“ . Dabei sind Babys auch wunderschön in ihrer natürlichen Umgebung , denn eigentlich sind sie ja der Mittelpunkt und sollten nicht durch den vielen Kitsch als Beiwerk degradiert werden . Ähnlich sieht es ein paar Wochen vorher aus , da wird um den Bauch der Mutter eine große Schleife gelegt , fertig . Von Emotionen , ehrlicher Vorfreude sieht man da wenig . Um das ganze zu pushen gibt es dann noch Gewinnspiele auf Facebook (stehen natürlich nicht im Zusammenhang mit Facebook) . Um daran teilzunehmen muß man den Status teilen und die Fanseite liken . Leute die man dadurch gewinnt sind aber keine ehrlichen Fans , sie wollen nur kostenlose Fotos .
Was will ich damit sagen , es ist schön wenn ihr fotografiert , doch nur weil einigen Freunden deine ersten Fotos gefallen , bist du noch kein Fotograf . Besuche erstmal Workshops , zeige deine Fotos in Fotocommunitys und stell dir die richtige Ausrüstung zusammen . Es heißt zwar „Der Fotograf macht das Bild und nicht die Kamera“ , doch es gibt auch den Satz “ Lichtstärke ist durch nichts zu ersetzen , nur durch noch mehr Lichtstärke“ . Was heißt das , nichts macht ein Portrait interessanter , als das Spiel mit der Tiefenschärfe und ein wunderschönes Bokeh . Also packt die Zooms beiseite und macht mal einen Lichtstarken Festbrenner auf die Kamera . Noch ein kleiner Hinweis , bedenkt das viele der Modelle das erste mal vor der Kamera stehen , sie sind also noch sehr steif und unsicher , gebt nicht ständig Regieanweisungen , sondern verwickelt sie in ein lockeres Gespräch . Ihr werdet sehen , nach einer Stunde gibts die ersten richtig guten Fotos .
Ich sage es mal mit Trapattoni , “ Ich habe fertig “
Wer Fehler findet , darf sie behalten 🙂
