Da ich nun zu den spiegellosen Kameras gewechselt bin , mußte auch ein neues Stativ her . Mein Manfrotto 190 mit Sirui G-20 Kugelkopf ist einfach überdimensioniert für die Kamera . Mein Blick fiel recht schnell auf das Sirui T-005X . Sirui ist Testsieger in vielen Test`s und mit meinen Kugelkopf war ich auch immer sehr zufrieden . Heute hatte ich es mal schnell getestet und war zufrieden damit . Es ist sehr standfest (bis 4 kg zugelassen) , sehr leicht (800 gr.) und zusammengelegt nur 33 cm lang . Die maximale Arbeitshöhe beträgt zwar nur 130 cm , aber damit kann ich leben . Wenn ich dran denke was ich zu meinen Nikonzeiten alles schleppen mußte , heute wiegt meine komplette Ausrüstung knapp 2 Kg (2 Bodys,2Objektive,Blitz,Stativ) , soviel wie meine Nikon D3 mit dem 28iger Objektiv . Ach so , Verpackung und Verarbeitung des Sirui sind wie immer Top .
Durfte mich heute über Familienzuwachs freuen . Eine zweite Fuji XE 1 , ein Fujinon XF 14/2.8 und ein paar bunte Kameragurte kamen heute mit der Post . Nun fehlt nur noch das Fujinon XF 35/1.4 , welches hoffentlich morgen kommt . Gespannt bin ich auf den 6.1.14 , denn dann soll das Fujinon XF 56/1.2 offiziell vorgestellt werden , ein Traum von einen Portraitobjektiv . Falls es nicht in meiner Preisklasse liegt , werde ich mir wohl noch das XF 55-200 für den Telebereich zulegen .
Nachdem ich schon einmal für eine Fachzeitschrift Architekturfotos gemachte habe , möchte ich nun wieder in die Richtung gehen . Wer es schon versucht hat , der weiß natürlich um die Schwierigkeiten .
ehem. Kirche der Provinzial-Irrenanstalt Nietleben
Nachdem ich die Kamera mit der Wasserwaage ausgerichtet habe , fehlt ein Teil der Kirche . Um sie komplett auf das Foto zu bekommen , muß ich die Kamera nun nach oben drehen .
ehem. Kirche der Irrenanstalt Nietleben
Nun kommt ein anderes Problem hinzu . Durch das neigen der Kamera kommt es zu stürzenden Linien . Diese kann man künstlerich nutzen oder man kann sie mit einen Bildbearbeitungsprogramm begradigen .
Kirche der Irrenanstalt Nietleben
Ich bin nun einen anderen Weg gegangen und habe mir ein TS 24 /3.5 Objektiv von Walimex zugelegt . Mit diesen kann man durch die Shift-Funktion die stürzenden Linien vermeiden und bekommt das ganze Objekt auf das Bild .
Heide-Süd , Tilt-Effekt .
Desweiteren gibt es am Objektiv noch eine Tilt-Funktion . Mit ihr kann man die Schärfeebene verlagern und so gezielt die Schärfe/Unschärfe setzen . Diese Funktion setzt man zum erzielen von Miniatureffekte ein , aber auch in der Produktfotografie .
Das Foto entstand beim fotografieren der Kirche , dabei wurde das Objektiv um ca. 7mm nach oben geshiftet .
Walimex TS 24/3.5 – Tiltfunktion .
Donnerstag gab es beim Versandhaus mit dem „A“ (ja ich bestelle noch dort) eine Blitzauktion , für 29% unter dem aktuellen Preis wurde da das TS 24/3.5 angeboten . Also zugeschlagen und gestern hatte ich das Teil . Die Verpackung ist , Walimex typisch , sehr minimalistisch . Neben dem Objektiv und Objektivbeutel gab es noch eine 17 seitige Beschreibung in deutsch (!!!) . Was mich etwas irritierte war der Satz „Berühren Sie die Oberfläche des Objektivs nicht mit den Händen“ (?) . Das Objektiv selbst ist sehr massiv gebaut , nur der Schutzdeckel der Linse ist etwas billig . Die Tilt – und Shift-Einheit kann auch um 90° gedreht werden (geht beim Nikkor 24 wohl nicht ) . Die Verstellung der Tiltfunktion ist besser gelöst (größerer Verstellknopf) . Die Shiftfunktion ist leider nicht so gut gelöst . Nach dem lösen des Feststellknopfes , rutscht die Shift-Einheit sofort in den Minusbereich . Hier hätte ich mir etwas mehr Dämpfung gewünscht . Ansonsten macht die Arbeit mit dem Objektiv aber viel Spaß .
Um mit dem Objektiv arbeiten zu können sollte man aber schon etwas Basiswissen haben . Wer bisher im Automatikmodus fotografiert hat , wird damit nicht klar kommen . Zum fotografieren geht man in den M-Modus und stellt die Blende auf 3.5 . Je weiter man die Blende schließt , um so dunkler wird der Sucher , also zum scharfstellen mit offener Blende arbeiten . Dann geht man in den Live-View -Modus der Kamera , hier kann man dann exakt die Schärfe einstellen . Nun stellt man die gewünschte Blende am Blendenring ein (wird im Display der Kamera nicht angezeigt ) und wählt die gewünschte Belichtungszeit . Hier muß man die ideale Belichtungszeit austesten oder man verwendet einen externen Belichtungsmesser .
Die ersten Aufnahmen sind sehr vielversprechend , schon mit offener Blende ist es scharf . Nur die tonnenförmige Verzeichnung finde ich für ein Shiftobjektiv etwas hoch . Demnächst wird es hier dann noch ein Update zur Bildqualität geben .
…mit einer Stunde PS noch aus einen Foto herrausholen kann . Bin zwar nicht der große Bildbearbeiter , doch ab und zu muß es doch mal sein . Zuerst einmal das Orginal .
Busbahnhof Halle bei Nacht , unbearbeitet .
Und nun das Ergebnis , auch wenn es noch einiger Fehler hat . Naja , der Bus ist natürlich auch sehr störend .
Wollte mir schon lange mal ein kleines Stativ kaufen , nun habe ich es endlich getan . Es sollte sehr klein und flexibel sein , doch aber auch sehr standfest . Also mal das gorillapod zugelegt , denn es verspricht ja eine max. Tragfähigkeit von 3 Kg . Also schnell mal die D 3 mit dem 2.8/70-200 draufgesetzt , beides zusammen knapp über 3 Kg . Was soll ich sagen , gehalten hat es , doch einsetzen wird ich es so nie . Würde mal die max. Tragfähigkeit auf 1,5 kg schätzen , alles andere ist zu instabil . Doch für die Fuji X100 ist es ideal .
Meine Traumkamera war immer eine Nikon F4 oder Nikon FM2 . Ich mag es einfach , wenn ich auf die Kamera schaue und die gewählten Einstellungen sehe , ohne extra das Menü aufrufen zu müssen . Ein Grund dafür war für mich auch der Kauf Fuji X100 . Nun hat Nikon nachgelegt und eine Kamera im Stil der Nikon FM2 herrausgebracht .
Nikon DF Foto : nikon.de
Bei ihr gibt es noch die guten alten Einstellräder aus der analogen Zeit . Wäre also eine Kamera wie für mich gemacht . Mal schauen wo sich der empfohlene Verkaufspreis von knapp 2999 € (inkl.1.8/50 im Retrodesign) am Ende einpendelt . Nikon ist mit der Kamera einen richtigen Weg gegangen , statt immer neuen Funktionen , einfach mal eine Kamera für Puristen , die einfach nur fotografieren wollen .
Bin einfach immer noch auf der Suche nach dem perfekten Design für meine Homepage . Übrigens , bei http://www.wix.com gibts jetzt die Jahresabos 50% günstiger .
Habe mir mal die neue Firmware 2.0 auf die Fuji geladen . Es sind zwar nicht viele Verbesserungen , doch finde ich den Autofokus nun spürbar treffsicherer . Auch nutze ich jetzt den manuellen Fokus , denn es braucht nicht mehr gefühlte 100 Umdrehungen am Objektiv um scharfzustellen . Sehr hilfreich ist auch das Fokus-Peaking , welches die manuelle Scharfstellung durch Kontrastanhebung der Kanten erleichtert . Schön finde ich auch die Verkürzung des des Nahbereichs , so muß ich erst unter 50 cm (vorher 80 cm) in den Macro-Modus schalten . Leider wurde ein großes Manko nicht behoben , ich muß immer noch tief ins Menü um die Auto-Iso Funktion ein – oder auszuschalten .