Mein neues Weitwinkel ist da

Da ich seit dieser Woche nur noch mit FX Kameras unterwegs bin mußte auch ein neues Weitwinkel her . Nikon bietet hier mit dem 2.8/14-24 , dem 2.8/17-35 und dem 4/16-35 schon eine große Bandbreite , aber auch Sigma mit dem 12-24 und Tokina mit dem 17-35/4 und dem 16-28/2.8 haben etwas in der Kategorie zu bieten . Für mich war aber sofort klar , es sollte ein Nikkor werden . Also habe ich das Internet nach Testberichten durchforstet . Ganz klar die Nummer 1 ist da das Nikkor 14-24 was Schärfe , Randabfall und Verzeichnung betrifft . Ein tolles Objektiv , doch war mir der Brennweitenbereich von 14-24 etwas klein . Also mal einen Blick auf das 16-35/4 von Nikon geworfen . Es ist mit einen Stabi ausgerüstet und wurde auch sehr gelobt in den Tests , doch war mir Blende 4 einfach zu lichtschwach . Da entdeckte ich ein günstiges AF-S 2.8/17-35 im großen Auktionshaus . Es wurde mit minimalen Gebrauchsspuren – und einen zeitweise pfeifenden Autofokus angeboten . Also mal schnell gegoogelt und festgestellt , es ist eine Kinderkrankheit dieser Baureihe ohne irgendwelche Einflüsse . Also ein Preisangebot gesendet und einen Tag später war es da . Das Objektiv befindet sich praktisch im Neuzustand , nur der Pfeifton tritt immer mal wieder auf . Für die Hälfte des Neupreises finde ich das aber i.o. . Nun mal schnell an der D3 getestet das Teil . Die Bildmitte ist schon bei Blende 2.8 rattenscharf , in den Bildecken dagegen fehlt es etwas an der Bildschärfe und es tritt Vignettierung auf . Bei Blende 5.6 sind dann auch die Bildecken scharf und die Randabdunklung ist verschwunden . Wie nicht anders zu erwarten ist der Autofokus sehr schnell und treffsicher . Mit dem 17-35 an der D700 und dem 70-200 an der D3 bin ich nun gut aufgestellt , fehlt nur noch ein Fisheye (ich liebe es) und irgendwann das AF-S 2/200 .

 

So , nachdem ich im Juli mein 17-35/2.8 versenkt hatte , war es Zeit für ein neues Weitwinkel . Da ich nun wieder öfter Architektur und Natur fotografieren möchte , sollte es ein extremeres und lichtstarkes Objektiv sein . Dafür kam dann nur das Nikkor AF-S 14-24 in frage . Dessen Schärfe reicht schon bei Offenblende bis an den Rand , auch ist die Vignettierung nicht extrem . Einzig die Verzeichnung ist bis 18mm Brennweite doch sehr stark .

 

Seit gestern nur noch im Vollformat unterwegs…

Habe endlich den Schritt gewagt und bin komplett zum Vollformat gewechselt . Eigentlich sollte schon letztes Jahr eine zweite D700 her , doch finanziell war das nicht drin . Also habe ich mir eine D7000 + 11-16 + 10er Sigma Fisheye zugelegt . War damit  auch sehr zufrieden , für Landschaftsaufnahmen war die Kombi D7000 + 11-16/2.8 auch TOP , doch im Sporteinsatz (Überkopfeinsatz) war mir der  AF des Objektives zu unsicher und nervös . Das Sigma 10/2.8 Fisheye hingegen machte auch beim blinden fokussieren eine gute Figur . Ein weiteres Problem war der Weißabgleich der D7000 unterschwierigen Lichtbedingungen , hier war die D700 einfach besser . Sonntag wurde dann beim großen Auktionshaus zugeschlagen und eine Nikon D3 erstanden . Heute habe ich dann die D7000 + Objektive zu einen guten Preis bei ebay verkauft . Nun fehlt mir nur noch ein gutes Weitwinkel (4/16-35) und irgendwann das 2/200 + Konverter . Habe mal die Chance genutzt alle drei Kameras gegenüberzustellen und festgestellt , dass  die D3 einen Tick besser als die D700 in der Hand liegt . Für Menschen mit kleinen Händen ist die D7000 die optimale Kamera .

So , hatte heute das erste mal die D3 im Einsatz und da sind mir natürlich gleich ein paar Dinge aufgefallen . Über den Autofokus muß ich natürlich nichts sagen , der ist einfach Top .  Nur liegt die Kamera hochkant nicht so gut in der Hand wie die D700 , auch fehlt mir der Joystick am Batteriegriff , was die Verstellung der Autofokuspunkte erschwert . Ein weiteres Manko ist die  verzögerte Bilddarstellung auf dem Monitor .