8 Monate Nikon D700

Seit meinen Wechsel von Canon zu Nikon sind nun 8 Monate vergangen , der Zähler zeigt knapp 60000 Auslösungen und die Kamera sieht noch aus wie neu . Hat sich der Wechsel eigentlich gelohnt ? Ein Nachteil war mir schon bewußt , während ich bei Canon mit Brennweiten von 14 – 300 am 1,3 Crop arbeiten konnte , stehen mir nun am Vollformat nur 20-200 mm Brennweite zur Verfügung . Da ich bevorzugt Hallensport fotografiere sind diese Brennweiten eigentlich ausreichend , jedoch machte sich das Fehlen des 2.8/300 bei der EM im Turnen schmerzlich bemerkbar . Naja , für die Zukunft ist das neue Sigma 120-300 schon mal fest eingeplant .  Der Hauptgrund für den  Wechsel war aber die Bildqualität in Regionen jenseits von ISO 3200 . Was soll ich sagen , ich wurde nicht enttäuscht . Richtige Belichtung vorrausgesetzt habe ich keine Probleme beim Hallensport mit ISO 8000 zu fotografieren , ja selbst ISO 25600 habe ich noch auf 13×18 ausgedruckt . Ein weiterer Grund für den Wechsel war der Autofokus . Während er an der EOS 7d problemlos funktionierte , gab es an der 1d Mark lll immer mal Problemchen . An der D700 funktioniert er wunderbar , zusammen mit dem AF-S 2.8/70-200ll eine Traumkombination . Doch wo Licht ist da ist auch Schatten . Das einzige was mich richtig stört ist der Multifunktionswähler auf der Rückseite , finde das bei Canon besser gelöst . In letzter Zeit gibt es auch immer mal ein paar Problemchen . Mal bleiben bei Bildserien 5-6 Bilder schwarz , mal kommt die Fehlermeldung Err oder der Autofokus des Objektives spricht nicht an . Nach mehrmaligen Aus- und Einschalten funktioniert aber alles wieder . Das ganze soll wohl in Verbindung mit dem Batteriegriff stehen . Nachdem ich die letzten Monate die Kamera nur mit Eneloops betrieben habe , hatte ich am Dienstag das erste mal den Orginalakku im Einsatz . Er reicht für geschätzte 1500 Auslösungen , doch sinkt die Bildrate auf ca.4 Bilder in der Sekunde . Mit den Eneloops komme ich auf ca. 2500 Auslösungen bei 8 Bildern in der Sekunde . Nun mal was zum Spritzwasserschutz der Kamera . Hatte die Kamera dieses Jahr bei den Deutschen Meisterschaften im Wasserspringen im Einsatz , daß heißt jeden Tag 5 Stunden bei hoher Luftfeuchtigkeit . Das hat sie genauso gut überstanden wie letzte Woche 6 Stunden im Dauerregen beim Kim Wilde Konzert . Was wünsche ich mir aber nun für den Nachfolger . Mehr Pixel muß nicht , Video brauch ich auch nicht , eigentlich nur ein paar Änderungen in der Bedienung , sonst bin ich wunschlos glücklich . Kann aber nur allen empfehlen sich einen Wechsel genau zu überlegen , denn ihr großer Vorteil gegenüber der EOS 5d MARK ll ist nur der bessere Autofokus und die Bildfrequenz von bis zu 8 Bildern in der Sekunde mit dem Batteriegriff MB-D10 . Wer das nicht braucht kann getrost bei Canon bleiben .

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